„Ein geordneter Übergang“

Neu-Isenburg - (hok) Die Neu-Isenburger CDU will sich in den kommenden zwei Wochen mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass BürgermeisterOliver Quilling die Stichwahl für das Amt des Landrats am Sonntag, 11. Oktober, für sich entscheiden kann.

Beim ersten Wahlgang hatte Quilling in Neu-Isenburg fast 71 Prozent bekommen, kreisweit dagegen 49,7 Prozent. Diese Unterstützung steht nach Angaben des CDU-Vorsitzenden Thorsten Klees und Fraktionschefs Stefan Schmitt im Vordergrund vor weiteren Überlegungen, wie es anschließend in Neu-Isenburg weiter geht. Auch da seien die Vorstellungen der Union klar.

Wie seit Ende letzten Jahres stets betont, soll die Amtszeit des erfolgreichen und allseits beliebten Stadtrats Herbert Hunkel bis zu einer Bürgermeisterwahl im frühen Sommer 2010 verlängert werden“, so Klees und Schmitt. Für eine mögliche Bürgermeisterwahl schlägt die CDU Hunkel vor. Mit dem parteilosen Ersten Stadtrat arbeite die Union nun seit fast zwölf Jahren äußerst kooperativ und vertrauensvoll zusammen.

Im Falle seiner Wahl könnte Hunkel dann gleichzeitig mit einem neuen Ersten Stadtrat das Amt als Bürgermeister seiner Heimatstadt antreten“, führt Klees weiter aus. Neuer Erster Stadtrat soll nach CDU-Vorstellungen der langjährige Fraktionschef Schmitt werden.

CDU-Parteichef Klees versichert, dass in jedem Fall - entsprechende Unterstützung durch die Wähler vorausgesetzt - ein geordneter Übergang in der Verwaltungsspitze sichergestellt sei, ohne dass auf die langjährige Verwaltungserfahrung von Hunkel bis zu einer Bürgermeisterwahl verzichtet werden müsse.

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