CDU erfreut über Landeszuschuss

Neu-Isenburg - (lu) Positiv aufgenommen hat die CDU-Fraktion die Finanzierungszusage der hessischen Landesregierung für den Umbau der Kreuzung Rathenau- und Frankfurter Straße am Ortsausgang Richtung Sprendlingen.

Ob allerdings die beantragten Zuschüsse in vollem Umfang bewilligt wurden, vermochte Stadtkämmerer Herbert Hunkel gestern noch nicht zu sagen, da der Bescheid an die Stadt Dreieich als Antragskommune im Zusammenhang mit dem Weiterbau der Querspange Sprendlingen Nord gehe. Isenburg hat mit einem verbleibenden Eigenanteil bei den Kosten für Planung und Grünausgleichspflanzungen in Zusammenhang mit dem Kreuzungsausbau von 176  000 Euro gerechnet.

Die Neugestaltung der Kreuzung mitsamt entsprechender Ampelschaltung, so die CDU, diene dazu, ansonsten durch die Innenstadt fließenden Verkehr nun um Isenburg herumzuleiten. Dabei sei auch ein leichter Schwenk der Straße weg vom Buchenbusch hin zum Gewerbegebiet-Süd verbunden. „Durch die Aufforstung der freiwerdenden Fläche Richtung Buchenbusch sowie den Bau einer integrierten Lärmschutzwand wird es insbesondere für die Anwohner des Pappelwegs spürbar leiser werden“, meint CDU-Pressesprecher Nico Wolski.

Und Fraktionschef Stefan Schmitt meint: „Neben den Planungen zur schrittweisen Umgestaltung der Carl-Ulrich-Straße/Schleussnerstraße jeweils in eine einspurige Einbahnstraße bildet die nun abzuschließende Ortsumfahrung im Gewerbegebiet-Süd einen weiteren Baustein zur Verkehrsentlastung der Innenstadt.“

Im Zusammenhang mit der neuen Sprendlinger Nordumfahrung werde zudem die Verlängerung der Neuhöfer Straße Richtung Gut Neuhof für den Verkehr gesperrt. „Verkehrsgutachten haben ergeben, dass es hierdurch zu einer deutlichen Entlastung der Neuhöfer Straße kommen wird“, so -Stadtverbandschef Thorsten Klees. „Aber auch die Friedhofstraße und die Frankfurter Straße werden laut Gutachter zukünftig vom Autoverkehr entlastet.“

Durch die Südumfahrung Buchschlag werde die derzeitige faktische Verkehrsabbindung der Buchschlager Allee infolge der meist geschlossenen Bahnschranke aufgehoben und eine „weitere leistungsfähige Ost-West-Verbindung, wie es sie noch vor einigen Jahren gab, wieder geschaffen“, so Nico Wolski weiter. Nach Erweiterung der Bahnlinie und Errichtung der Schranke in Buchschlag habe der Durchgangsverkehr in Neu-Isenburg überproportional zugenommen, so dass mit einer weiteren Ost-West-Verbindung nun eine deutliche Verkehrsentlastung für Isenburg verbunden sei.

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