In Diensten der Umwelt

Ester Vogt ist die erste Klimaschutzmanagerin in Neu-Isenburg

Ester Vogt
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Ester Vogt

Die 33-jährige Ester Vogt ist seit Jahresbeginn die neue – und auch Neu-Isenburgs erste – städtische Klimaschutzmanagerin. Und damit ist das Feld, das Vogt zu beackern hat, ein weites.

Neu-Isenburg – Die neue Frau fürs Klima kommt aus Hannover. Sie hat Umwelt- und Ressourcenmanagement an der BTU Cottbus-Senftenberg, Umwelt an der De La Salle-University Manila (Philippinen) und Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung an der Universität Hildesheim (Schwerpunkt Nachhaltigkeitskommunikation) studiert. Zudem hat sie eine Weiterbildung zur betrieblichen Mobilitätsmanagerin der IHK Bremen absolviert. Praktische Erfahrungen in der Planung und Umsetzung von Kampagnen erwarb sie als mehrjährige studentische Projektmitarbeiterin im Green Office, dem Nachhaltigkeitsbüro der Universität Hildesheim. Dort arbeitete sie in den Bereichen nachhaltige Mobilität, Energieeffizienz und klimafreundliche Universität an der institutionellen Verankerung des Klimaschutzes mit.

Die neue Klimaschutzmanagerin soll, so teilt der Magistrat gestern mit, die Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts in Neu-Isenburg koordinieren und wird Dirk Wölfing, den Dezernenten für Klimaschutz und Energiewende, bei der Umsetzung der im integrierten Klimaschutzkonzept festgelegten Maßnahmen unterstützen. Ester Vogt ist Ansprechpartnerin für den Bereich Klimaschutz innerhalb der Stadtverwaltung und für alle interessierten Bürger.

Sie freut sich darauf, „die bestehenden Potenziale innerhalb der Stadt und der Kommunalverwaltung zu nutzen und mit den unterschiedlichen Akteuren an der Gestaltung einer zukunftsgerechten und klimaneutralen Stadt mitzuwirken“.

Der Klimaschutz, so betont der Magistrat, spiele in Neu-Isenburg „schon lange eine wichtige Rolle“. Die Stadt hat sich im Jahr 2010 durch den Beitritt zu dem Projekt der Hessischen Landesregierung „Hessen aktiv – 100 Kommunen für den Klimaschutz“ das Ziel gesetzt, aktive Klimaschutzpolitik zu betreiben. Im damaligen Aktionsplan für die Jahre 2012 bis 2016 wurden bereits konkrete Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen festgelegt.

Das am 5. Dezember 2018 vom Stadtparlament beschlossene integrierte Klimaschutzkonzept dient als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten innerhalb der Hugenottenstadt. „Damit steht für die nächsten Jahre ein Instrument zur Verfügung, den Klimaschutz in Neu-Isenburg systematisch umzusetzen“, betont der Magistrat. Um den Klimaschutz in der Verwaltung zu verankern, wurde die Schaffung einer neuen Stelle festgelegt, die eines Klimaschutzmanagers beziehungsweise einer Klimaschutzmanagerin. Diese Stelle wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit derzeit mit bis zu 65 Prozent bezuschusst. Sie ist auf drei Jahre befristet.  red

Kontakt

Isenburgs Frau fürs Klima ist im Rathaus zu erreichen unter Tel. 06102 241-726 oder per Mail (Ester.Vogt@stadt-neu-isenburg.de).

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