Liberale mit Ergebnissen zufrieden

FDP: Nach der Wahl ist vor der Arbeit

Neu-Isenburg - „Hoch zufrieden“ zeigt sich Isenburgs FDP mit dem nun auch amtlich festgestellten Ergebnis der Kommunalwahl.

„Wir haben unseren Stimmenanteil verdoppelt und wie gehofft einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung hinzu gewonnen“, so der bisherige Ortsvorsitzende Jörg Müller. „Ausschlaggebend war neben einem positiven bundespolitischen Trend sicher das Engagement unseres Spitzenkandidaten Thilo Seipel im Bürgermeisterwahlkampf, die solide Regierungsarbeit der Fraktion aus Helga Gräber und Susann Guber in den letzten fünf Jahren, aber insbesondere auch die Unterstützung und Präsenz unserer vielen aktiven Mitglieder und Sympathisanten im Wahlkampf. “.

Der so gelobte Fraktionsvorsitzende in spe, Thilo Seipel, betont, er sei darüber hinaus ganz besonders stolz auf den Erfolg der Damenriege in Zeppelinheim und Gravenbruch. „Die Politneulinge Aruna Baronner und Olja Busch haben mit ihrer Kandidatur einen entscheidenden Beitrag zum Wiedereinzug der FDP in Zeppelinheim geleistet, wo unser erfahrene Mitstreiterin Margot Chelius nun einen von neun Sitzen inne hat.“ Mechthild Voigt werde sich weiter in Gravenbruch engagieren.

Alles zur Kommunalpolitik in Neu-Isenburg

„Wir Freidemokraten können den Willen unserer Wähler nun endlich wieder in ganz Neu-Isenburg vertreten“, so Seipel. Er fügt hinzu, auch im Kreistag werde man die Stimme der Isenburger FDP wieder hören. „Aufgrund des Rekordergebnisses von 7,3 Prozent zieht unsere bisherige Fraktionsvorsitzende Susann Guber bereits bei ihrer ersten Kandidatur in den Kreistag ein. Als der Nettozahler schlechthin im Kreis Offenbach ist eine stärkere Präsenz unserer Stadt hier auch dringend notwendig“, findet Seipel.

Getreu dem Motto „Nach der Wahl ist vor der Arbeit“ gelte es nun, nach Optionen zur Regierungsbeteiligung zu suchen. „Denn dass der Wähler uns in Verantwortung sehen möchte, hat er klar zum Ausdruck gebracht. Gleichwohl ist dies alles andere als eine einfache Aufgabe“, sagt Guber. Im Raum stehe eine sogenannte Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP. „Wir haben bereits ein erstes Sondierungsgespräch mit unserem bisherigen Koalitionspartner CDU geführt. Ob es am Ende für ein solches Bündnis reicht, hängt ganz stark davon ab, inwieweit wir unsere zentralen Themen Bildung, Finanzen und Verkehr unterstützt sehen“, sagt Guber. „Für eine Regierungsbeteiligung um jeden Preis stehen wir freilich nicht zur Verfügung.“ (hov)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare