Wiederbelebung

„Feinkost Isoletta“ will an Tradition von Hans Kümmerle anschließen

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Bei der Eröffnung von „Feinkost Isoletta“ gratulierte Bürgermeister Herbert Hunkel (von links) Maurizio Rigano, Karolina Pachucka, Joanna und Gabriele Cavallo, Mario Cavallo und Laura Cavallo.

Neu-Isenburg -  Eine jahrzehntelange Tradition in der Fußgängerzone der Bahnhofstraße wird wiederbelebt: In dem großen, zentral gelegenen Laden, der vor allem in der Zeit von Feinkosthändler Hans Kümmerle viele Kunden auch aus dem weiteren Umkreis lockte, kehrt mit einem neuen Feinkostgeschäft wieder Leben ein. Von Leo F. Postl 

Der Feinkostladen von Hans Kümmerle in der Bahnhofstraße 8 galt über viele Jahre hinweg als „die Adresse“ für lukullische Spezialitäten aus Italien, Frankreich, Belgien und anderen Ländern. Nachdem Kümmerle etwas kürzer treten wollte und das Geschäft in andere Hände gab, scheiterten gleich zwei Versuche, diese „Institution“ weiterzuführen. Nun steht ganz nach dem Motto „alle guten Dinge sind drei“ mit „Feinkost Isoletta“ ein weiterer, diesmal erfolgversprechenderer Versuch zur Wiederbelebung an. Mit Mario Cavallo und Maurizio Rigano haben sich Partner zusammengefunden, die ihr Angebot insbesondere italienischer Spezialitäten konzentrieren wollen. Cavallo hat zudem mit der erfolgreichen Wiederbelebung des Steakhouse „Isoletta“ bewiesen, dass er ein versierter Geschäftsmann ist. Mit Rigano will er nun die Tradition von „Feinkost Kümmerle“ fortführen – jedoch auf seine Art. Bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend war der Andrang schon mal überaus groß, viele Geschäftspartner und Freunde kamen.

„Als ich gehört habe, dass dieses Traditionsgeschäft wiederbelebt werden sollte, war das eine gute Nachricht für mich und für alle Isenburger“, freute sich Bürgermeister Herbert Hunkel. „Das Kümmerle-Geschäft war auch immer ein gesellschaftlicher Treffpunkt und diese Eröffnung wird dazu beitragen, dass die Fußgängerzone wieder eine Belebung erfährt.“

Besonders über die neuen Nachbarn freute sich Teresa Rizzo: Die Italienerin betreibt nebenan ein Modegeschäft. Das italienische Spezialitätenangebot „ist aber auch gefährlich für mich, die vielen tollen Leckereien sind sehr verlockend“, meinte sie schmunzelnd. Zur Eröffnung hielt Rizzo ein Band in den italienischen Nationalfarben bereit, das die Besitzer durchschnitten.

Kulinarische Experimente mit Muscheln

Ihr Angebot reicht von Trentino- und Parma-Schinken über Mortadella und Salami aus verschiedenen Regionen bis zu Ziegen-Käse aus den italienischen Alpentälern, es gibt eine Fisch-Abteilung mit einer Auswahl von Seelachs bis Oktopus sowie „Pasticci“. Dabei bietet das Team um Mario Cavallo und Maurizio Rigano insbesondere selbst hergestellte Leckereien an. Auch selbst hergestellte Nudeln und gefüllte Teigtaschen gehören zum Sortiment. Komplettiert wird das Angebot durch eine Auswahl italienischer Weine.

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