Festival für die Sinne

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Landrat Oliver Quilling wurde beim Ball der Senatoren von Willi Guckelsberger zum Ritter geschlagen.

Neu-Isenburg ‐ Marc Müller muss schnell weg. Er verlässt den Ball der Senatoren in der Hugenottenhalle eilig mit zwei ungravierten Medaillen in der Hand. Bei der Vereidigung der neuen Senatoren hatten sich nämlich zwei „freiwillig gemeldet“. Von Enrico Sauda

Dr. Sibylle Mootz und Modemacher Marco Marcu wollten unbedingt Senatoren werden. Deshalb eilte der Sohn des ehemaligen Watz‘ Karlheinz Müller an die Graviermaschine, um flugs die Namen der beiden Senatoren einzufügen.

„Das wird ein super Abend, das ist uns schon klar, das meint nicht nur das Isenburger Prinzenpaar“, hatte Prinzessin Corinna I. von der Erbsenzählerzunft zuvor den 44., also den Jubiläumsball der Senatoren, eröffnet.

Der Ball der Senatoren in Bildern:

Ball der Senatoren

„Ein Festival für Augen und Ohren ist der Ball der Senatoren“, rief Prinz Harald I. von Neu-Prinzenburg und Tupperanien den weit mehr als 350 Gästen zu. Auch er musste an diesem Abend mehrmals kurz verschwinden, um sich umzuziehen. Schließlich stand er in Personalunion mit Zylinder auch als Sitzungspräsident Harald Streb auf der Bühne.

Durch das Programm führte Thorsten Klees als Moderator gekonnt und wortgewandt. Neben der Vereidigung der neuen Senatoren waren die Ehrungen verdienter Mitglieder einer der vielen Höhepunkte des abwechslungsreichen Abends.

So wurde Landrat und Ex-Bürgermeister Oliver Quilling von Ehrensenator Willi Guckelsberger zu Ritter Oliver, Edler von der Isenburg, geschlagen und erhielt für seine Verdienste das Goldene Vlies.

Der Pro-Meritis-Orden hingegen ging an Matthias Wolf. „Er sorgt dafür, dass am Lumpenmontag die Suppe heiß ist und agiert viel hinter der Bühne“, erklärte Sitzungspräsident Streb.

„Art Feu Danse Theatre“ mit Feuerschau

Außerdem zeichnete Harald Streb die „Senatoren der ersten Stunde“ für ihre Leistungen aus. Zu ihnen gehören Horst Schneider, Gerd Vonnegut, Wilfried Föhl, Robert Lösch, Willi Guckelsberger sowie Horst Reichel.

Neben Sibylle Mootz und Marco Marcu sprachen noch Jörg Böhlendorff, Anita Fitzthum, der Watz Uwe Fräger, Grinhard Jähger, Christiana Krumpholz, der neue Chef des Isenburg-Zentrums Gerhard Löwe, Edda Schulz-Jahn sowie Christine Wagner den Schwur der Senatoren auf den Isenburger Lumpenmontag.

Der Gardetanz der Schwarzen Elf mit Trainerin Stefanie Hehn und der Tanz der Vogelscheuchen lockerten die Veranstaltung auf. Mit einer Retrospektive auf die Schlager der vergangenen 44 Jahre unterhielt die Gruppe „Crazy Animations“ des Karnevalvereins „Die Watze“ das Publikum. Des Weiteren sorgten „Art Feu Danse Theatre“ mit einer Feuerschau für Abwechslung. Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt von Norbert Wolf mit Partnerin, die die Anwesenden in die Welt des Musicals entführten.

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