Rückblick auf ereignisreiches Jahr

Feuerwehr muss 569 Mal ausrücken - Fuchs gerettet

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Im Juni rettete die Wehr diesen jungen Fuchs, der sich in ein Haus verirrt hatte, und brachte ihn zurück in die Freiheit.

Neu-Isenburg – Isenburgs Freiwillige Feuerwehr hat 2018 wieder ein breites Einsatzspektrum gehabt. Insgesamt rückten die Mitglieder zu 569 Einsätzen aus – das ist eine ähnlich hohe Zahl wie 2017 (550).

Der Abstand zwischen den Einsatzarten „Feuermeldung“ und „technische Hilfeleistung“ fiel im abgelaufenen Jahr ebenfalls ähnlich deutlich aus wie im Vorjahr. „2018 standen insgesamt 339 Hilfeleistungseinsätze 230 Feuermeldungen gegenüber“, berichtet Wehrsprecher Andreas Kronhart.

Die Brandschützer hatten es 2018 wieder mit besonderen Herausforderungen zu tun. Bereits am 5. Januar wurden sie zu einem Feuer in einem Einfamilienhaus in der Hugenottenallee gerufen. Die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes hatte dort Rauch in der Erdgeschosswohnung gemeldet. Teile einer Couch waren in Brand geraten. In der Brandwohnung fanden die Helfer eine leblose 88-jährige Frau, die sofort ins Freie gebracht wurde. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Die ehemalige Sozialunterkunft in der Nähe der Feuerwache wurde im Januar zum Übungsobjekt: Ein Dutzend Ehrenamtliche der Wehr konnten dort unter sehr realen Bedingungen verschiedene Einsatzszenarien unter Atemschutz üben.

Auch Großübungen wie diese im Januar 2018 gehören zum Alltag der Brandschützer.

Zu einem vermeintlichen Großeinsatz im Gewerbegebiet Ost wurde die Feuerwehr am 15. März alarmiert. Ein Hausmeister bemerkte dichten schwarzen Rauch in den Räumlichkeiten einer Großbäckerei. Offenkundig waren keine Mitarbeiter mehr vor Ort. Ein Feuer war nicht vorzufinden, allerdings zahlreiche verbrannte Brötchen in einem der Öfen. Möglicherweise aufgrund eines technischen Defekts hatte sich der Ofen nicht wie geplant abgeschaltet.

Auch tierisch ungewöhnliche Einsätze finden sich in der Bilanz – etwa am 6. Juni, als sich in Zeppelinheim ein Fuchswelpe ins Wohnzimmer eines Einfamilienhauses verirrt und hinter dem Sofa versteckt hatte. Die Bewohnerin bat die Wehr um Hilfe – und diese fing das Tier ein und brachte es zurück in die Freiheit.

Wie werde ich Werkfeuerwehrmann/-frau?

Rund 50 Feuerwehrleute aus Neu-Isenburg, Zeppelinheim, Obertshausen, Offenbach und Sulzbach haben am 8. Juli einen großen Böschungsbrand an der A3 gelöscht; auch ansonsten hielt die Autobahn die Isenburger erneut auf Trab. Einen ausführlichen Rückblick gibt es während der Jahreshauptversammlung der Wehren aus Isenburg und Zeppelinheim.

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