Am Kunstrasenfeld im Sportpark

Flutlichtanlage umgerüstet: Deutlich heller und sparsamer

Neu-Isenburg - Immer wieder gab es Klagen, dass die Flutlichtanlage im Sportpark viel zu dunkel ist. Das hat sich mittlerweile geändert.

Und was noch viel besser ist: Durch die Umrüstung der Anlage am Kunstrasenplatz freut sich die Stadt über eine jährliche Stromersparnis von 76 Prozent.
Die größte Sportanlage in Neu-Isenburg ist der Sportpark an der Alicestraße mit einer Gesamtfläche von 148 000 Quadratmetern. Dort befinden sich unter anderem fünf große und zwei kleine Rasenspielfelder sowie ein großer Kunstrasenplatz. Aufgrund der steigenden Nutzungsstunden auf Letzterem und der alter- und nutzungsbedingt immer höheren Reparaturkosten der Metall-Halogen-Flutlichtanlage aus dem Jahr 1987 entschied die Stadt, die vorhandene Flutlichtanlage auszutauschen.

Die Umrüstung ist nun erfolgt. Anstelle der alten Anlage mit sechs Masten und zwölf Metall-Halogen-Leuchten mit je 2400 Watt Leistung (inklusive Vorschaltgerät) und einer Gesamtanschlussleistung von 28.800 Watt, kommt nun eine umweltfreundliche, energieeffiziente LED-Technik zum Einsatz.

Bei der bisherigen Nutzungsdauer der Anlage von 560 Stunden errechnete sich ein Stromverbrauch von 16.128 Kilowattstunden pro Jahr. Durch die zwölf LED-Strahlern mit je 1550 und einer Gesamtanschlussleistung von 18.600 Watt rechnet die Stadt mit einer Stromeinsparung von 12.246 Kilowattstunden im Jahr.

Auch ist die neue Flutlichtanlage wesentlich heller: Sie soll gemäß den Vorgaben bei einer Beleuchtungsklasse II eine horizontale Beleuchtungsstärke von 200 Lux erreichen. Die bisherige reichte bauart- und altersbedingt diesen Wert nicht einmal näherungsweise heran.

Mit der Verbesserung der Leuchtstärke soll gleichzeitig durch den reduzierten Stromverbrauch eine jährliche CO2-Minderung von 6635 Kilo erreicht werden. Bei einer zu erwartenden Lebensdauer der LED-Anlage von 20 Jahren können somit insgesamt 133 Tonnen CO2 eingespart werden.

Bilder: Open Doors in Neu-Isenburg

Die Gesamtkosten für die Umrüstung betrugen 40.905 Euro. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit förderte das Projekt mit 12.271 Euro.

Durch die Nationale Klimaschutzinitiative initiiert, fördert das Ministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und Fördermaßnahmen. Ziel der Nationalen Klimaschutzinitiative ist es, den Klimaschutz vor Ort zu verankern. (hok)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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