Goetheschule kehrt zurück zu G9

Neu-Isenburg - Zu Beginn des neuen Jahres stehen an der Goetheschule Veränderungen an.

Es gibt bekanntlich viele Eltern und Schüler, die sich eine Rückkehr zu G9 wünschen, das Thema sorgte auch in der Hugenottenstadt für Diskussionen – spätestens, seit Gymnasien in Hessen wählen dürfen, ob sie am Turbo-Abi festhalten oder zum alten, neunjährigen Modus zurückkehren möchten.

Isenburgs einziges Gymnasium bezieht nun eindeutig Stellung und kündigt an, dass der Wechsel zu G9 geplant ist: „In einem inhaltlich ausführlichen, jedoch zeitlich beschleunigten Diskussions- und Entscheidungsprozess hat die Gesamtkonferenz der Goetheschule die Rückkehr zu G9 beschlossen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Sorgfältig habe man unter Beteiligung der Schulleitung, des Kollegiums und der Eltern die Erfahrungen des G8-Systems, das die Schule seit 2004 umgesetzt hatte, diskutiert und ausgewertet. „Es entstand ein Konzept, auf dessen Basis jetzt der positive Beschluss der Gesamtkonferenz gefasst wurde“, teilt Hannelore Kaus-Schwoerer, die sich um die Pressearbeit kümmert, mit.

Neue Internetseite

„Bis Ende des Monats werden nun noch die Schulkonferenz, die Schülervertretung und der Schulelternbeirat ihre Beschlüsse fassen.“ Kaus-Schwoerer weist zudem auf eine weitere Veränderung hin: So präsentiert sich das Gymnasium im Internet nicht nur mit einer neuen, modernen Homepage. Vor allem biete diese auch Informationen zur geplanten Rückkehr der Schule zu G9, auf die Nutzer auch vom Smartphone aus Zugriff haben sollen. Die Seite ist unter www.goetheschule-neu-isenburg.de zu finden.

Da sie sich noch in der Gestaltungsphase befinde, empfiehlt die Schule, „sich über Neueinträge, insbesondere zu den Schulfächern und fachübergreifenden Projekten, immer wieder zu informieren“.

hov

Rubriklistenbild: © dpa

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