Positive Infos zum Rewe-Markt

Fest der Begegnung

+
Erster Stadtrat Stefan Schmitt (links) übernahm die Versteigerung der KiZ-Kunstwerke. Das Foto zeigt außerdem Andreas und Irena Gelse (in Weiß) von der Dino-Kindereisenbahn, Ersteigerer Oliver Jäger (Mitte) mit Rada Jäger und KiZ-Leiterin Silvia Tornow. 

Gravenbruch -  An das 30. Stadtteilfest werden sich die Gravenbrucher noch lange gerne zurückerinnern. Eingebracht haben sich nicht nur die bewährten Vereine und Institutionen.

Die Kinder aus dem KiZ organisierten eine Benefizaktion für schwer an Krebs erkrankte Gleichaltrige. Der Dreiherrnsteinplatz präsentierte sich diesmal als „Wüstensteppe“, denn wegen der anhaltenden Trockenheit war kaum mehr ein Grashalm zu sehen. Dies war aber kein Grund, das beliebte Stadtteilfest dort nicht stattfinden zu lassen. „Das ist immerhin besser, als wenn wir tiefe Fahrspuren hinterlassen hätten“, erinnerte sich Gordana Petkovic vom Kulturbüro. Das Festzelt, der Grillstand und Bierausschank der SSG sowie die Stände standen diesmal auf ganz festem Untergrund. „Ja, so wie es halt in einer ausgetrockneten Steppe ist“, scherzte Ortsvorsteher Eddi Fischer.

Schon vor der Eröffnung am Freitagabend hatten sich viele Gäste eingefunden. „Es ist diesmal das erste Mal, dass wir ordentliches Wetter haben“, freute sich Gaby Saalwächter am Stand des TC Foresta. Der Tennisclub ist mit seinem Wein Court seit 2011 dabei. Seit Beginn darf die SSG Gravenbruch nicht fehlen. Diesmal liefen bei Michael Mühl alle Organisationsfäden zusammen. „Es ist wichtig, dass man ein großes Team hat und alle feiern können“, beschrieb er sein Erfolgsrezept. So wurden im Vorfeld alles „Einsatzpläne“ abgestimmt. „Ich brauche rund 50 Helfer, damit alles rund läuft“, erklärte Mühl.

Obwohl noch auf Gehhilfen angewiesen, ließ es sich Bürgermeister Herbert Hunkel nicht nehmen, das schöne Fest der Begegnung zu eröffnen. „Ich habe gestern noch mal mit Metin Altuntas telefoniert, er ließ mich wissen, dass alles im Zeitplan ist“, verwies Hunkel auf die Baustelle des Rewe- Marktes. Für viele Gravenbrucher geht es dort immer viel zu langsam voran. „Derzeit muss erst die Tiefgarage ertüchtig werden, damit die Statik für den Aufbau auch gewährleistet ist, aber bald geht es oben weiter, dann kann jeder den Fortschritt sehen“, betonte das Stadtoberhaupt. Das Wohnprojekt der katholischen Kirche ist im Rohbau fertiggestellt, bis es bei der evangelischen Kirche weiter geht, wird es noch ein paar Wochen dauern. Beim nächsten Stadtteilfest 2019 wird das Umfeld schon ganz anders aussehen.

Zum Jubiläum hatten sich die Kinder des Kinderzentrums etwas Besonderes ausgedacht. Mit der Versteigerung von zwei eigenen Kunstwerken wollten sie Geld dem Verein Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt – über die Dino Kindereisenbahn – zukommen lassen. „Bei der Nachmittagsbetreuung erzählten die Kinder von kranken Familienmitgliedern, auch von solchen, die an Krebs erkrankt sind. Besonders betroffen waren sie, dass auch schon Kinder schwer an Krebs erkranken – genau diesen wollten sie helfen“, erklärte KiZ-Leiterin Silvia Tornow. Die beiden wunderschönen Kunstwerke erbrachten 350 Euro, die an Andreas Gelse (stellvertretender Vorsitzender der Dino Kindereisenbahn) und seine Frau Irena übergeben wurde. Der Abend ging dann mit flotten Tanzrhythmen der Big T Band weiter.

„Tag der Nationen“ 2018 in Neu-Isenburg: Fotos

Am Samstagnachmittag gab es Aktionen für den Nachwuchs mit dem Kinderzirkus Wannabe, der Jugendfeuerwehr sowie einen Flohmarkt. Die Dino Kindereisenbahn drehte wieder ihre Runden und auf der Bühne gab es Tanzdarbietungen verschiedener Gruppen. Am Abend sang Triple A-A + Helmer S bekannte Popsongs auf der Wiese. Die Aimless Crew begeisterte mit ihrer Hip-Hop-Darbietung, während DJ Sly für Musik für Jung und Alt sorgte.

Der Sonntag begann mit einem interreligiösen Sketch „Mut zum Glauben“, danach rollten blank geputzte Oldtimer auf den Dreiherrnsteinplatz und die Band One way to heaven der katholischen Kirche sorgte für mitreißende Musik. -  lfp

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare