Grüne zur Kinderbetreuung

„Unruhe unter den Eltern“

Neu-Isenburg - Die Kinderbetreuung in den Kitas und die Ganztagsbetreuung der Grundschüler werfen aus Sicht der Isenburger Grünen Fragen auf, die die Fraktion gerne in der nächsten Stadtverordnetenversammlung beantwortet haben möchte.

Unter den Eltern, deren Kinder städtische Kindertagesstätten besuchen, gebe es erhebliche Unruhe, weil Mitarbeiter zwischen den einzelnen Einrichtungen „ausgetauscht“ werden, heißt es in einer parlamentarischen Anfrage der Grünen-Fraktion. Sie wollen wissen: „Liegt diesem Wechsel der Bezugsperson ein System zu Grunde? Welche Ergebnisse erhofft sich die Abteilung Kinder und Jugend von dieser Maßnahme? Werden Ziele und Inhalte der Maßnahme mit den Eltern und den Mitarbeitern kommuniziert?“.

Des Weiteren möchten die Grünen vom Magistrat bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung Auskunft darüber erhalten, wie die Ganztagsbetreuung an den Isenburger Grundschulen umgesetzt wird und was der Ausbau von Ganztagsangeboten an den Grundschulen für die städtischen Kitas bedeutet. Für die Fraktion fragt Heidi Leichter-Batz außerdem, ob das Ganztagsangebot an den Schulen allen Kindern, deren Eltern dies wünschen, zur Verfügung stehe und welcher Kostenbeitrag von den Eltern erhoben werde.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

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Eine weitere Anfrage der Fraktion befasst sich mit der Situation der Kanalisation in Bahnhof- und Schillerstraße. Anwohner der besagten Straßen klagen nach Informationen von Wolfgang Schreiber seit Monaten darüber, dass bei starken Regenfällen die vorhandenen Kanäle nicht ausreichen und die Kellerräume überschwemmt werden. Die Grünen wollen daher vom Magistrat wissen, ob dieser Sache nachgegangen worden ist und ob und was die Stadt unternehmen wird. Das Stadtparlament tagt zum ersten Mal in diesem Jahr am Mittwoch, 4. Februar.

Rubriklistenbild: © dpa

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