„Grundsätzlich positiv“

Neu-Isenburg - (kd) Das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zum Ausbau des Frankfurter Flughafens kommt für Bürgermeister Oliver Quilling (CDU) „nicht ganz überraschend“. Der VGH habe die Linie mit seinem Eilurteil zu Beginn des Jahres schon vorgegeben.

Quilling nennt das klare Bekenntnis zum Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr „erfreulich“. Das gelte ebenfalls für die klare Reglementierung außerhalb dieser Zeit. Denn auch innerhalb der so genannten „gesetzlichen Nacht“, zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens, sei die Zahl der Flüge beschränkt, erklärt Quilling. In den Randstunden, zwischen 22 und 23 Uhr sowie zwischen 5 und 6 Uhr sei die Zahl auf insgesamt 150 Flüge gedeckelt. „Das ist grundsätzlich positiv zu sehen“, meint der Bürgermeister.

Mehr als 200 Klagen waren gegen den Ausbau des Flughafens beim VGH in Kassel eingereicht worden. Die Stadt Neu-Isenburg wurde als einer von elf Musterklägern zugelassen. Grund für die Klage der Hugenottenstadt waren der Lärm und die Beeinträchtigung der Stadtplanung, die ein Ausbau zur Folge hat. Während die Klage gegen die Nachtflüge Erfolg hatte, wurde sie in den übrigen Punkten abgewiesen. Isenburg kann beim Bundesverwaltungsgericht in Revision gehen. Eine Entscheidung darüber solle getroffen werden, wenn die schriftliche Ausführung des Urteils vorliege, sagt der Bürgermeister.

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