Am Forsthaus Gravenbruch

Für ein Halteverbot an Hauptader

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Gravenbruch - Es gibt Autos, die können Menschen rasend machen, ohne sich auch nur einen Meter zu bewegen. Es reicht, wenn sie an Stellen parken, an denen sie zur Gefahr für andere werden oder „den Straßenraum unzumutbar einschränken“.

Eine solche Problematik beklagt die CDU-Fraktion im Ortsbeirat mit Blick auf die Straße Am Forsthaus Gravenbruch. An der Hauptader des Stadtteils möchten die Christdemokraten daher gerne ein Halteverbot sehen – konkret ortseinwärts ab dem Ortsschild bis zur Einmündung der Straße „Dreiherrnsteinplatz“ an der Volksbank-Filiale sowie ortsauswärts ab der Gabelung der Straße in die Wendeschleife bis zum Ortsschild. Vor dem Haus Schönbornring 1 sei „eine Ausnahme mit eingeschränktem Halteverbot für Ver- und Entsorgungsfahrzeuge“ vorzusehen – um diese Einschränkung hat die Fraktion ihren Antrag an den am Donnerstag, 22. Januar, um 19. 30 Uhr im Haus Betreutes Wohnen tagenden Ortsbeirat ergänzt.

In letzter Zeit, so heißt es in der Begründung, komme es wiederholt vor, dass Fahrzeuge entlang der Straße in den genannten Bereichen auch über Nacht parkten. Nach derzeitiger Rechtslage sei dies nicht verboten, habe jedoch in der Nacht zum 21. November zu einem Unfall durch ein auffahrendes Auto geführt. „Dieser Unfall zeigt, dass der Straßenraum durch parkende Fahrzeuge unzumutbar eingeschränkt würde – im Zuge der weiterhin zunehmenden Knappheit an Parkplätzen muss jedoch mit dem zunehmenden Parken auf der Gravenbrucher Hauptstraße gerechnet werden, wenn sich hier eine Gewöhnung einstellen sollte“, schreibt Dirk Papenbrok.

hov

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