Rechnungshof lobt die Stadt

Neu-Isenburg informiert Bürger über neue Projekte vorbildlich

Neu-Isenburg - Der Hessische Rechnungshof hat die Neu-Isenburger Stadtentwicklung im Zeitraum von 2010 bis 2016 unter die Lupe genommen – und nach einer überörtlichen vergleichenden Prüfung die Hugenottenstadt gelobt.

Die Art und Weise, wie der Magistrat die Bürger bei anstehenden Projekten mit ins Boot holt und informiert, sei beispielgebend für andere Städte. Insgesamt bescheinigten die Prüfer Neu-Isenburg eine „zielführende und leistungsfähige Entwicklung“. Als besonders gut vermerkten sie nach Angaben des Magistrats, dass die Stadt bei der Stadtentwicklung unter breiter Beteiligung aller relevanten Akteure, die von einem Projekt betroffen sind, nach dem Handlungsbedarf frage „Insbesondere hoben die Prüfer dabei auch die Funktion der Stadtkümmerer hervor“, berichtet Bürgermeister Herbert Hunkel. „Dieses Lob der Prüfer hat uns natürlich besonders gefreut und wir werden bei der Stadtplanung weiterhin auf eine große Beteiligung unserer Bürger setzen“, verspricht er. Und nennt als aktuelle Beispiele die Planungswerkstatt zur Regionaltangente West, die Neugestaltung des Stadtquartiers Süd sowie das Förderprogramm Stadtumbau. Als sehr gut wird auch auch die Qualifikation der städtischen Mitarbeiter der Stadtentwicklung beurteilt.

Bilder: Altstadtfest in Neu-Isenburg

Verbesserungspotenzial sahen die Prüfer bei den Beschlussvorlagen, die zwar nachvollziehbar, aber nicht immer einheitlich strukturiert seien. Sie empfehlen zudem, „das vorhandene interdisziplinäre Wissen in der Verwaltung über alle für die Stadtentwicklung relevanten Bereiche hinweg noch optimaler zu nutzen“. Zudem werde eine Weiterentwicklung der Erfolgskontrolle vorgeschlagen. Die Stadtverwaltung nehme die Hinweise der Prüfer auf, teilt der Magistrat mit. Derzeit prüfe man Vorschläge für eine Neustrukturierung oder eine Ergänzung der Vorlagen an die städtischen Gremien. (nn)

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