Sieben Hotspots gesichert 

"Digitale Dorflinde": Bald schon freies WLAN in der Stadt  

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Bald können Neu-Isenburger sich wie Karsten Ludwig auf dem Rosenauplatz frei ins Internet einwählen. Der Bereich an der Hugenottenhalle ist einer von sieben geplanten Hotspots in der Innenstadt.

Neu-Isenburg – Die Digitalisierung ist die zentrale Zukunftsaufgabe für das ganze Land. Neu-Isenburg hat bereits seit 2003 Erfahrungen mit Online-Diensten und will diese weiter ausbauen. Demnächst soll es freies WLAN in der Stadt geben. Möglich wird das durch die „digitale Dorflinde“. Von Holger Klemm

Hinter dem schönen Namen versteckt sich ein Landesprogramm, das Kommunen den Ausbau eines mobilen Internets über WLAN zu einfachen und günstigen Konditionen ermöglichen soll. Ein Zuwendungsbescheid flatterte vor dem Jahresende ins Neu-Isenburger Rathaus. Mit den 7000 Euro ist die Finanzierung von sieben Hotspots gesichert. Damit kann der Aufbau eines öffentlichen WLAN-Netzes in Teilen des Stadtgebiets starten. Mit der Umsetzung wurde nach einer europaweiten Vergabe die österreichische Firma Innerebner betraut.

Standorte der Hotspots sind das Rathaus (Foyer, Plenar- und Magistratssitzungssaal sowie Wartebereich im ersten Stock), die Fußgängerzone Bahnhofstraße, das Haus der Vereine, die Hugenottenhalle, Stadtbibliothek und der Rosenauplatz. Darüber hinaus sollen das Stadion im Sportpark und auch das Foyer der Sporthalle freies WLAN bekommen. Ausgewählt wurden Standorte, die eine hohe Besucherfrequenz haben und zur Steigerung von Aufenthaltsqualität und Attraktivität beitragen. Zudem sollen mit dem Angebot bestimmte Nutzergruppen gezielt erreicht werden.

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Die Forderung nach einem City-WLAN wurde bereits bei den Rundgängen zum Stadtumbau laut oder kam von Jugendlichen. Mit dem Hotspot in der Fußgängerzone wird ein Wunsch des Einzelhandels erfüllt, um die Anziehungskraft der Innenstadt zu erhöhen.

Das Angebot muss zunächst für drei Jahre aufrechterhalten werden. Die Internetverbindungskosten trägt die Stadt. Zwischen 23 und 5 Uhr soll das WLAN abgeschaltet werden. Außerdem wird dafür gesorgt, dass keine jugendgefährdenden Inhalte heruntergeladen werden können. Nutzer müssen sich nach drei Stunden neu anmelden. Ansonsten ist der Hotspot frei zugänglich, unkompliziert und kostenlos mit einer einheitlichen Anmeldemaske möglich. Sollte sich das Projekt bewähren, kann die Stadt Förderanträge für drei weitere Hotspots stellen – für den Alten Ort, den Einkaufsbereich in Gravenbruch und das Bürgerhaus in Zeppelinheim.

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