Hotelchef wechselt nach Indonesien

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Jens Marten Schwass verlässt das Kempinski-Hotel in Gravenbruch.

Neu-Isenburg ‐ Seit mehr als vier Jahren ist Jens Marten Schwass der geschäftsführende Direktor des Kempinski Hotels Gravenbruch. Nun steht eine gewaltige Änderung an. Von Markus Jordan

Heute verlässt er zum zweiten Mal seinen Arbeitsplatz in Neu-Isenburg, nachdem er ihm in den 80er Jahren als Verkaufsdirektor schon einmal den Rücken kehrte. „Ich gehe wohl von hier weg, aber ich bleibe dem Kempinski Hotel treu“, sagt Schwass. Heute wird er nach Indonesien fliegen, wo Kempinski in Jakarta im April 2009 ein neues Haus eröffnet hat.

Schweizer und deutsche Hotelmanager würden weltweit als die besten in diesem Metier gelten, weil ihr Ausbildungsstand hervorragend sei. In Asien bestehe seine Aufgabe darin, wie ein Pionier das neue Hotel entsprechend dem Ruf des Hauses zu etablieren.

Die Umstellung in den anderen Kulturkreis werde sicher reizvoll werden, zumal die klimatischen Bedingungen völlig andere sind als in Mitteleuropa. Während hier noch tiefer Winter herrscht, sei es in Indonesien um diese Jahreszeit schon mal über 30 Grad warm.

Frau Christiane und Sohn Tim begleiten ihn

Wie er selbst, freue sich seine Familie sehr auf Land und Leute in Indonesien. Seine Frau Christiane und sein dreieinhalbjähriger Sohn Tim werden ihn begleiten, während seine beide älteren Töchter aus erster Ehe in Deutschland bleiben.

In Jakarta sei für den Umzug bereits alles vorbereitet. „Wir können gleich in unsere neue Wohnung einziehen“, berichtet Schwass. Diese sei Teil des Hotelkomplexes.

Das Kempinski Hotel Gravenbruch verlasse er zwar mit Wehmut, aber nicht traurig. Viele schöne und aufregende Erinnerungen, die er hier habe machen dürfen, begleiteten ihn nach Asien.

Ich habe hier viele bemerkenswerte und berühmte Menschen treffen dürfen“, so Schwass. Darunter seien so illustre Namen wie Shakira, Peter Maffay oder Carlos Santana.

Mit Bill Clinton hat Schwass in seinem Hotel auch wichtige Politiker treffen können. Sein ganz persönlicher Höhepunkt sei aber die Begegnung mit dem Dalai Lama im vergangenen Jahr gewesen. Die zehnminütige Audienz, die ihm dabei gewährt wurde, habe in ihm einen tiefen Eindruck hinterlassen.

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