Der Weg der Hugenotten

Neu-Isenburg ‐ Das hugenottische Erbe von Neu-Isenburg soll stärker herausgestellt werden - nicht zuletzt durch den Hugenotten- und Waldenserpfad. An diesem möchte sich die Stadt auch finanziell beteiligen. In diesem Zusammenhang sind regelmäßige Hugenottentage geplant. Von Holger Klemm

Neu-Isenburg, 1699 von hugenottischen Glaubensflüchtlingen gegründet, stellt eine zentrale Wegstation des 1800 Kilometer langen europäischen Kulturfernwanderweges dar, der von Südfrankreich nach Bad Karlshafen führt. Mit diesem 2009 aus der Taufe gehobenen Projekt soll der Weg der hugenottischen und waldensischen Flüchtlinge Ende des 17. Jahrhunderts nachvollzogen werden. Die Beteiligten möchten den Pfad durch Erlebnisräume führen, in denen man mehr über das Kulturerbe der Hugenotten und Waldenser erfahren kann. Dazu soll es eine Vielzahl von Angeboten und eine entsprechende Infrastruktur auch für Wanderer geben.

Von den 1 800 Kilometern führen - ohne Wegschleifen - 800 Kilometer durch Deutschland. In der hiesigen Region geht es von Walldorf kommend durch Zeppelinheim zum Alten Ort und zur Bansamühle. Tafeln sollen über historische Fakten und regionale Besonderheiten informieren.

Rubriklistenbild: © Dieter-Schütz / Pixelio

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