Feuerwehrmann verletzt ins Krankenhaus

Seniorin stirbt bei Schwelbrand in ihrer Wohnung

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Während des Feuerwehreinsatzes war die Hugenottenallee heute Vormittag zwischen Schützenstraße und Gartenstraße gen Norden gesperrt.

Neu-Isenburg - Bei einem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus an der Hugenottenallee ist heute Morgen eine alleinstehende Frau ums Leben gekommen. Ein Feuerwehrmann wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Kurz vor 10 Uhr bemerkt die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes Rauch in der Erdgeschosswohnung des Einfamilienhauses und alarmiert die Feuerwehr. Ein hauptamtlicher Feuerwehrmann ist zu diesem Zeitpunkt in der Nähe unterwegs und somit schon nach sehr kurzer Zeit vor Ort, wie die Isenburger Feuerwehr berichtet. Im Wohnzimmer der Wohnung stellt er Rauch und dessen Ursache fest: Teile einer Couch waren in Brand geraten.

Nach wenigen Minuten sind weitere Einsatzkräfte an dem Einfamilienhaus an der Hugenottenallee eingetroffen. In der verrauchten Wohnung finden sie eine leblose 88 Jahre alte Frau, die sie sofort ins Freie bringen. Leider, so die Feuerwehr, bleiben sofort eingeleitete Wiederbelebungsversuche erfolglos.

Sowohl um den Feuerwehrmann, der als Erster am Brandort war, als auch um die Mitarbeiterin des Pflegedienstes kümmert sich der Rettungsdienst - Verdacht: Rauchvergiftung. Der 47-jährige Feuerwehrmann wird ins Krankenhaus gebracht. Unter Atemschutz suchen die Einsatzkräfte der Feuerwehr nach möglichen weiteren Menschen in der betroffenen Wohnung, finden aber niemanden. Den Schwelbrand selbst können sie schnell löschen. 28 ihrer Einsatzkräfte waren laut Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen vor Ort, außerdem Rettungsdienst und Polizei. (nl)

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