Hugenottenstadt will noch besser werden

Mehr Platz für die Kleinsten

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Erster Spatenstich für neue Kita der Toddlers, die bald Raum für sieben Gruppen bietet. Großes Sandburgen-Bauen im Winter? Nein, erster Spatenstich für die neue Kindertagesstätte auf dem Gelände der ehemaligen Wilhelm-Hauff-Schule. Gestern griffen nicht nur die Offiziellen, sondern auch einige Kinder für das symbolische Startsignal für den Bau an der Alicestraße zum Werkzeug.

Neu-Isenburg - Neu-Isenburg ist zwar schon an der Spitze, was die Angebote für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren betrifft – doch die Hugenottenstadt will noch besser werden. Die Betreuungsquote liegt derzeit bei rund 46 Prozent.

Sie wird weiter steigen, auch dank des Bauprojekts, für das gestern Nachmittag der Startschuss gefallen ist: Um weiteren Platz für die Jüngsten im Stadtquartier Westend zu schaffen, soll nun auf dem Gelände der ehemaligen Wilhelm-Hauff-Schule im Zuge des Projekts „Soziale Stadt“ eine neue Kindertagesstätte mit U3-Betreuung gebaut werden. Als Betreiber wird der Verein Toddlers einziehen. Nicht nur Bürgermeister Herbert Hunkel nahm mit Barbara Herberth, der Leiterin des Fachbereiches Hochbau, und Jaqueline Lüddicke, der pädagogischen Leiterin der Toddlers, gestern den symbolischen ersten Spatenstich vor, sondern auch die Kinder packten gerne mit an. Bevor sie jedoch zu den Spaten griffen, sangen die Jungen und Mädchen gemeinsam das Lied „Wer will fleißige Handwerker seh´n, der muss zu den Toddlers geh´n. Stein auf Stein, das Haus wird bald fertig sein“.

Wenn das Wetter mitspielt, soll bereits Mitte April Richtfest für den Rohbau gefeiert werden. Und bereits im Herbst dieses Jahres will die Stadt die Kita fertiggestellt haben. Insgesamt wird mit Baukosten in Höhe von 3,4 Millionen Euro gerechnet. Gefördert wird der Neubau durch das Land Hessen und den Kreis Offenbach.

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

Klagen auf den Kita-Platz - aber wie?

Sieben Betreuungsgruppen werden nach der Fertigstellung in den neuen Räumen Platz finden. Neben drei Kindergartengruppen mit je 25 Kindern ist noch reichlich Raum für vier U3-Gruppen mit je zwölf Kindern. Derzeit betreuen die Toddlers in der Alicestraße bereits zwei Kindergartengruppen mit je 25 Kindern und zwei U3-Gruppen mit je zwölf Kindern.

lfp

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