Städtischer Haushalt

Hunkel will gerechtere Schulumlage

Neu-Isenburg - „Neu-Isenburg ist eine geschröpfte Stadt, die die Infrastruktur für andere mitfinanzieren muss.“

Zum wiederholten Male kritisiert Bürgermeister Herbert Hunkel die Schulumlage des Kreises, die der Hugenottenstadt erhebliche Belastungen aufbürdet und die seiner Ansicht nach ungerecht ist. So verweist er darauf, dass Neu-Isenburg 2011 11,9 Millionen Euro zahlen musste, in die Schulen der Stadt aber nur 4,9 Millionen flossen. In anderen Städten sehe es umgekehrt aus. Hunkel fordert eine gerechtere Lösung.

Anlass für seine neuerliche Kritik ist der jetzt vorliegende Jahresabschluss 2010. Demnach betrug der Fehlbetrag etwas mehr als 3,8 Millionen. Ursprünglich war mit einem um 1,3 Millionen höheren Defizit gerechnet worden. Hunkel: „Es lässt sich feststellen, dass der Jahresfehlbetrag wesentlich aus den Belastungen der Schulumlage resultiert.“

Die Erträge des Ergebnishaushaltes beliefen sich auf rund 81 Millionen, die Aufwendungen auf 85 Millionen. Insgesamt betrug die Bilanzsumme des städtischen Haushalts genau 238.099.886,89 Euro. Damit ist das Vermögen der Stadt um rund vier Millionen im Vergleich zum Jahr 2009 gestiegen. 

hok

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