Interessen des Handels bündeln

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Unterm Strich war 2009 aber nicht so schlecht für die IG City wie befürchtet.“

Neu-Isenburg ‐ „Das vergangene Jahr war nicht so gut, aber auch nicht so schlecht, es lief eben“, resümiert Karl-Heinz Niess, Marketing- und PR-Berater der Interessengemeinschaft City (IG City). „Unterm Strich war 2009 aber nicht so schlecht für die IG City wie befürchtet.“ Von Enrico Sauda

27 Mitglieder aus ganz Neu-Isenburg gehören der Vereinigung an - meist sind es Besitzer geführte Unternehmen aus Handel und Dienstleistung. „Wir hatten 2009 zwei Abgänge und vier Zugänge“, weiß Niess. Von dieser Seite also nicht so schlecht.

Nicht zufrieden ist die IG City mit dem Verlauf der „NIM-Expo“ im September. „Die lief nicht so gut“, gibt Niess zu. Als zwei von mehreren Gründen nennt er den ungünstigen Termin und die wirtschaftliche Lage. „Es waren einfach zu wenig Aussteller und Besucher da“, erinnert er sich. „Vielleicht waren die Kosten für die Firmen zu hoch, aber wir wollen eine hochwertige Messe, und die kostet eben etwas“, argumentiert der gelernte Kaufmann.

Ob es im nächsten Jahr eine „NIM-Expo“ geben wird, „werden wir in diesem Jahr sehen“. Die Ausstellung geht im Zwei-Jahres-Turnus über die Bühne. Erfreut zeigte sich Niess über die Zusammenarbeit mit dem Isenburg Zentrum - auch ein Mitglied der IG City. „Das ist eine wunderbare Kombination mit zahlreichen Synergieeffekten“, frohlockt der 47-Jährige. Besonders bei der Zusammenarbeit bei der Organisation der verkaufsoffenen Sonntage, von denen es in diesem Jahr vier geben soll, kooperieren die beiden gut.

Attraktivität der Fußgängerzone erhöhen

Ebenfalls erfreulich sei die Akzeptanz der Live-Musik einmal im Monat auf dem Wochenmarkt in der Bahnhofstraße gewesen. Diese Aktion will die IG City ab April fortführen. Gut angekommen sei ebenfalls der „Thüringer Bauernmarkt“ auf der Bahnhofstraße. Und auch der winterliche Mittelaltermarkt soll, geht es nach Niess, wieder stattfinden.

Überhaupt gehe es der IG darum, die Attraktivität der Fußgängerzone zu erhöhen. Zudem sieht sich die IG City als „Sprachrohr des Handels gegenüber der Stadt. Wir bieten, bei geringen Beiträgen, eine Vertretung, die die Interessen des Isenburger Handels bündelt“, beschreibt Niess die Aufgabe der Vereinigung. Stets sei sie auf der Suche nach neuen Mitgliedern, „denn mit mehr Geld und mehr Arbeitskraft könnten wir mehr bewegen“.

Das Problem bestehe darin, „dass es sich bei den Mitgliedsbetrieben oft um Familien geführte Unternehmen handelt, da fehlt es einfach an Arbeitskraft, um große Umgestaltungen durchzubringen“. Allein die verkaufsoffenen Sonntage vorzubereiten und über die Bühne gehen zu lassen, sei ein sehr großer organisatorischer Aufwand. In diesem Jahr wird es „den Knaller“ nicht geben, sagt Niess. Aber: „Wir werden weiter auf gleichbleibend hohem Niveau bleiben.“

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