Nahversorgung in Zeppelinheim

Schwieriger Weg zum Päckchen

Zeppelinheim - Nach der Schließung des Lädchens ist es in Zeppelinheim nach wie vor nicht gelungen, einen neuen Lebensmittelmarkt zu etablieren – trotz aller Versuche der Stadt, trotz aller Ideen der Bürger bis hin zum virtuellen Kaufladen.

Damit gibt es dort nicht nur keine Einkaufsmöglichkeit mehr, sondern auch keine Poststelle. Ersteres Problem war bereits mehrfach öffentlich Thema, doch auch die Sache mit der Post bereitet Sorgen. Nun möchte die CDU-Fraktion im Ortsbeirat für Besserung sorgen und appelliert an den Magistrat, „sich für eine Vereinheitlichung der Paketzustellung in Zeppelinheim einzusetzen“.

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Walter Winter, Ortsbeiratsmitglied der CDU, schildert die Probleme: Nach Aufgabe des Ladens, der bisher eine Abholung von Paketen sichergestellt habe, sei die Abholung von Postsachen wie Einschreiben oder Päckchen für die Zeppelinheimer neu geregelt worden. Diese müssen nunmehr ihre Post an zwei verschiedenen Stellen in Isenburg abholen – Briefsendungen in der Post an der Frankfurter Straße, Päckchen in der Hugenottenallee. Dies bedeute für die Betroffenen zusätzliche Erschwernis, da die Post in der Hugenottenallee mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen und zudem für Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen der Zugang kompliziert sei – von längeren Wegen des Tragens einmal abgesehen.

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Daher fragt die CDU, ob es möglich ist, die Abholung aller Sendungen für die Zeppelinheimer im Postamt an der Frankfurter Straße zu bündeln oder eine Packstation in Zeppelinheim zu installieren. Unter anderem mit diesem Thema befasst sich der Ortsbeirat am Donnerstag, 29. Januar, ab 19. 30 Uhr im Bürgerhaus. (hov).

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

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