Kinder forsten Wald auf

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Mädchen und Jungen der Selma-Lagerlöf-Schule forsten den Wald auf.

Neu-Isenburg (es) ‐ Mehrere Jahrzehnte lang haben die amerikanischen Soldaten hier ihre Freizeit verbracht und Seele und Beine baumeln lassen.

Nun wird aus der etwa fünf Hektar großen Fläche der ehemaligen „Recreation Area“ (Erholungsgebiet) zwischen Zeppelinheim und dem Frankfurter Flughafen wieder Wald.

Die 21 Mädchen und Jungen der dritten Klasse der Zeppelinheimer Dependance der Selma-Lagerlöf-Schule waren gestern mit ihrer Lehrerin Ingrid Naab von ihrer Schule aus bis zur „Recreation Area“ gelaufen und haben dort die ersten von rund 4 000 Traubeneichen und Hainbuchen gepflanzt.

Neben Stephan Heldmann, Leiter des Grünflächenamtes der Stadt Frankfurt, standen ihnen noch etliche Forstwirte und Förster der Behörde mit Rat und Tat zur Seite.

Ich finde es ganz toll und es macht mir richtig viel Spaß, die Bäumchen einzupflanzen“, sagte Selin Daumann.

Eine Spende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Frankfurt, hatte den Kauf der Setzlinge ermöglicht.

Die gesamte Fläche muss wieder Wald werden, denn das macht ökonomisch und ökologisch Sinn, weil wir viele Waldflächen abgeben mussten“, sagte Stephan Heldmann.

Das Gebiet liegt zwar auf Isenburger Gemarkung, gehört aber zu Frankfurt. In den vergangenen Jahren sei die Fläche größtenteils wieder in den Besitz der Stadt übergangen. „Und vor drei Jahren konnte – finanziert über Spendengelder – bereits eine Teilfläche aufgeforstet werden“, berichtete der Amtsleiter weiter.

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