Bürgermeister Herbert Hunkel fordert Überprüfung

Zu viel Lärm entlang der Autobahn 3?

Neu-Isenburg - Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) hat beim hessischen Verkehrsministerium gefordert, die Lärmsituation entlang der Autobahn 3 zu überprüfen.

In einem Schreiben an das Ministerium weist der Rathauschef auf die problematische Lärmsituation entlang der Autobahn hin. Und empfiehlt gleichzeitig als ersten Schritt zu einer Verbesserung, die zulässige Geschwindigkeit in den Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr auf 80 Stundenkilometer zu begrenzen. „Insbesondere im Norden der Kernstadt und im Stadtteil Gravenbruch leiden die Bürger unter einer Zunahme der Lärmbelastung, die neben dem Fluglärm insbesondere auch durch den Straßenverkehrslärm der Autobahn 3 erzeugt wird“, berichtet Hunkel. „Die hohen Fahrgeschwindigkeiten und die immer weiter steigenden Verkehrsbelastungen der teilweise in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung verlaufenden A 3 haben zu einer deutlichen Erhöhung des Lärms und den damit verbundenen negativen Auswirkungen geführt“, beklagt der Bürgermeister.

Die teilweise vorhandenen Lärmschutzwände, die im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus der Autobahn im Jahr 1984 im Bereich der Kernstadt und dem Stadtteil Gravenbruch errichtet wurden, entsprächen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, heißt es weiter: „Sie stellen somit keinen angemessenen Lärmschutz mehr für die dortige Wohnbevölkerung dar. “ In Verbindung mit der gestiegenen Verkehrsbelastung, so betont Hunkel, sehe er daher dringenden Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situation. Und bittet daher das zuständige Ministerium, die Einrichtung geeigneter Lärmschutzmaßnahmen zu überprüfen und über das Ergebnis zu informieren. (hov)

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Bilder: Unfall auf A3

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