Gefahren an Großbaustelle

Lieber nicht durch das Birkengewann radeln

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Wegen der stark voranschreitenden Bauarbeiten im Birkengewann macht man sich im Rathaus Gedanken um die Schüler, die dort tagtäglich in Richtung Goethe- und Friedrich-Fröbel-Schule radeln – und empfiehlt derzeit die Wahl eines anderen Weges. Sobald es die Witterung zulässt, sollen auf der neu gemachten Offenbacher Straße zudem beidseitig Fahrradschutzstreifen markiert werden. 

Neu-Isenburg - Wer üblicherweise durch das Birkengewann radelt, sollte das Neubaugebiet in nächster Zeit lieber meiden – will sagen: umfahren. Diese Bitte richtet die Stadt angesichts von reichlich Baustellenverkehr vor allem an die vielen Schüler, die dort stets unterwegs sind.

Die Vermarktung der Immobilien im Birkengewann hat jüngst begonnen. Und nun, da der Winter, der ohnehin bisher hierzulande noch nicht wirklich einer war, sich dem Ende zu neigt, nimmt wohl auch die Bautätigkeit in dem Neubaugebiet noch deutlicher Fahrt auf. Andererseits sind auch wieder mehr Radler unterwegs. Viele, vor allem der Nachwuchs auf seinem Weg zur Goetheschule oder zur Friedrich-Fröbel-Schule, nutzen den kurzen Radweg durch das Birkengewann. Dort werden sie aber jetzt eben vermehrt auf Baufahrzeuge treffen, sodass es zu Gefahrensituationen kommen könnte, wie man im Rathaus befürchtet. Deshalb bitten Ordnungsamt-Leiterin Andrea Ziegler und Erster Stadtrat Stefan Schmitt die Radler, in den nächsten Monaten lieber nicht durchs Birkengewann zu fahren. Sondern stattdessen wieder die Straße Am Trieb und die Offenbacher Straße beziehungsweise die Parallelstraße in Höhe des Autohauses zu nutzen.

„Durch die Öffnung der Offenbacher Straße Mitte Dezember hat sich der Pkw-Verkehr Am Trieb deutlich reduziert, sodass diese Straße von den Schülern jetzt für ihren Weg zur und von der Schule genutzt werden sollte“, sagt Schmitt. Insbesondere auch die Alarmzufahrt der Feuerwehr und die Anny-Schlemm-Straße sollten nach Wunsch der Stadtspitze derzeit möglichst nicht von allen Verkehrsteilnehmern genutzt werden.

Auf der Offenbacher Straße selbst, die zwar seit Mitte Dezember wieder offen, aber bisher erst „mit den notwendigsten Standards ausgestattet worden“ ist, wie es Ziegler formuliert, sollen noch Schutzstreifen für Radler aufgepinselt werden – und zwar „so schnell wie möglich“. Bisher, erklärt Ziegler, sei dies aufgrund der Wetterlage noch nicht möglich. Doch sobald es die Temperaturen erlaubten, werde markiert.

Welches Pedal taugt für welchen Radler

Es besteht aber auch weiterhin die Möglichkeit, den Radweg R11, der durch den Grüngürtel des Birkengewanns führt, zu nutzen. Die Zufahrt ist über die Friedhofstraße oder den Kastanienweg mit der Weiterführung über die Fußgängerbrücke über die Friedhofstraße auch künftig möglich. „Allerdings sollte auch dieser Weg wegen des Baustellenverkehrs mit der gebotenen Vorsicht genutzt werden“, bittet Schmitt.Und: Die Ordnungspolizeibeamten werden verstärkt dieses Gebiet „zur verbesserten Sicherung des Schulweges“ kontrollieren.

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