Bansamühle weiter stark gefragt

Mehr Hochzeiten im Hochsommer

Neu-Isenburg - Hochzeiten haben gerade wieder Hochkonjunktur: 24 Trauungen verzeichnet das Isenburger Standesamt im Mai. Im vergangenen Jahr war der August der beliebteste Monat für das Ja-Wort. Das ist nicht der einzige interessante Fakt, den die Statistik offenbart.

Der Mai ist bei Paaren besonders beliebt, um den Bund fürs Leben zu schließen. Diesen Trend beobachten die vier Isenburger Standesbeamten schon seit Jahren. Auch 2018 bilden die Trauwilligen keine Ausnahme von dieser Regel. „In diesem Jahr haben sich insgesamt 24 Paare für eine Hochzeit im „Wonnemonat" Mai angemeldet“, sagt Erster Stadtrat Stefan Schmitt, der neben Bürgermeister Herbert Hunkel und den vier hauptberuflichen Standesbeamten ebenfalls trauen darf.

Das Jahr 2017 bildet jedoch schon eine Ausnahme von der Regel, wie die Statistik verrät: Im vergangenen Jahr war der August mit 25 Eheschließungen der beliebteste Monat, gefolgt von Juli (22) und dem September mit 20 Eheschließungen und einer Lebenspartnerschaft. Mit 21 Ehen hat sogar der Dezember den Monat Mai noch geschlagen: In diesem verzeichneten die Standesbeamten 17 Ehen und eine Lebenspartnerschaft.

Insgesamt haben sich 2017 in Neu-Isenburg 176 Paare das Jawort gegeben, darunter ein gleichgeschlechtliches Paar, zudem gab es drei begründete Lebenspartnerschaften. Ein großer Einschnitt für gleichgeschlechtliche Paare, war die Einführung der „Ehe für alle“ am 1. Oktober: 14 von ihnen haben ihre begründete Lebenspartnerschaft daraufhin in eine Ehe umgewandelt.

Von Oktober bis Dezember waren die beliebtesten Wochentage der Freitag (73 Trauungen) und der Samstag (68). Insgesamt stehen in der Stadt fünf Trauzimmer zur Verfügung. Vor allem der Trausaal in der historischen Bansamühle und ihr schöner Garten ist als festlicher Rahmen für die standesamtliche Trauung beliebt – auch bei Nicht-Isenburgern. 50 auswärtige Paare schlossen 2017 in der Stadt den Bund fürs Leben. Seit 2015 ist es möglich, sich gegen eine Gebühr von 40 Euro ein Jahr im Voraus den Wunschtermin zu sichern. „Das macht in der Hochzeitsrechnung auch nicht mehr viel aus und zieht viele Paare nach Isenburg“, sagt Schmitt.

Das sind die großen Trends der Brautmode

Dazu denkt sich das Isenburger Standesamt immer wieder Besonderes für seine Hochzeitspaare aus. So blühte im März eine Überraschung vor der Bansamühle: Gelbe Osterglocken bildeten auf der Wiese zwei verschlungene Eheringe. Auf Wunsch der Standesbeamtin und Fachbereichsleitung Daniela Neuhaus wurde die Idee vom Leiter der DLB-Grünkolonne, Philip Monteith, wieder aufgegriffen. „Das entlockte vielen Paaren an diesem Tag nicht nur ein Ja, sondern im Anschluss auch viele ,Ohs’ und ,Ahs’“, heißt es aus dem Standesamt.

Mehr Infos zu Trauungen gibt es in einer Broschüre im Standesamt oder unter www.neu-isenburg.de (Bürgerservice/Standesamt/Heiraten ). (jrd)

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