Stadt setzt auf freiwillige Selbsttests für Kita-Kinder

Mit Lollis in Neu-Isenburg gegen die Pandemie

Die Schnelltests nach der Lollimethode für Kita-Kinder kommen in den sechs Testzentren in Neu-Isenburg zum Einsatz. Teilweise werden spezielle Zeiten für den Nachwuchs angeboten.
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Die Schnelltests nach der Lollimethode für Kita-Kinder kommen in den sechs Testzentren in Neu-Isenburg zum Einsatz. Teilweise werden spezielle Zeiten für den Nachwuchs angeboten.

Im Kampf gegen Corona setzt die Stadt auf freiwillige Corona-Selbsttests in allen Kindereinrichtungen. In den Testzentren wird dafür ein kostenfreies Angebot eingerichtet. Dazu hat das Land den Kita-Trägern die Möglichkeit gegeben.

Neu-Isenburg - Bürgermeister Herbert Hunkel hat ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern des Hessischen Städtetages, dem Neu-Isenburger Kinderarzt Dr. Jörg Brand, dem Vorsitzenden des Ärztevereins Neu-Isenburg Dr. Thomas Trepels und den Leitungen aller Kindereinrichtungen geführt. Einvernehmlich hat man sich für ein freiwilliges Angebot der Stadt ausgesprochen und für die Kinder eine Teststrategie entwickelt.

„Das regelmäßige Testen von Kindern und dem Betreuungspersonal ist eine effektive Möglichkeit, Infektionen schnell zu erkennen und eine Ausbreitung in der Einrichtung einzudämmen. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir eine gute Versorgung mit Testzentren in Neu-Isenburg haben“, betont Hunkel. Deshalb werde es keine Tests vor Ort in der Kita geben, um keine Zeit für die pädagogische Arbeit zu verlieren. In Kooperation mit den von Dr. Trepels initiierten Zentren wurde ein auf die Kinder abgestimmtes kostenfreies Angebot eingerichtet.

„Wir bitten, dieses Angebot zum Schutz der Kinder und Betreuungspersonen rege zu nutzen. Kita-Kinder und Eltern sind in allen unseren Testeinrichtungen immer willkommen, überall wird auch der Lollitest für Kinder bereitgehalten und generell nur der schmerzlose vordere Nasenabstrich zur Entnahme der Probe genutzt“, verspricht Trepels.

Testungen sind auch in allen anderen Zentren möglich. Eine Übersicht aller Einrichtungen findet sich auf der städtischen Homepage (neu-isenburg.de) unter den Stichworten Bürgerservice und Bürgertestungen.

Wer keine Möglichkeit hat, ein Testzentrum aufzusuchen, erhält ab dem 17. Mai über die Einrichtungsleitung der Kita einen kostenfreien Selbsttest für zuhause.

„Wir hoffen, dass sich die Situation im Laufe der nächsten Wochen und Monate weiter stabilisiert und wir die Einschränkungen im Alltag der Einrichtungen immer weiter reduzieren können“, sagt Hunkel und bedankt sich für das Verständnis und die Unterstützung in den vergangenen Wochen.

Bei der Nutzung der Testzentren von Dr. Trepels ist Folgendes zu beachten: Aus infektiologischen und organisatorischen Gründen sollte bei den Kita- Kindern generell eine Online-Buchung über die Webseite we-against-covid.com erfolgen. Auch Buchungen für die Folgewoche sind möglich. Die Öffnungszeiten und eventuelle Änderungen werden ebenfalls auf der Webseite bekannt gegeben.

Damit die Kita-Kinder bevorzugt berücksichtigt werden, soll bei der Testung dieser QR-Code vorgezeigt werden, am besten ausgedruckt oder zur Buchung eines Termins den QR-Code scannen.

Einige Testzentren haben spezielle Zeiten für Kinder eingerichtet. In der evangelischen Kirche Gravenbruch sind diese mittwochs von 14 bis 16 Uhr, im Stadtteilzentrum Westend mittwochs von 8 bis 9 Uhr, im Drive- und Walk-In-Testzentrum am Waldfriedhof mittwochs und freitags von 7 bis 9 und 16 bis 17 Uhr. Der Liberté Ambulanter Pflegedienst von Olivia Munari, Hugenottenallee 93, bietet ab sofort montags bis mittwochs von 7 bis 8 Uhr Schülertests an. Weitere Infos unter testzentrum@liberte-neu-isenburg.de.  hok

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