Mittwochsmarkt ab März geplant

Neu-Isenburg (kd) - Wie kann man die Innenstadt beleben und mehr Kunden in die Fußgängerzone locken? Diese Frage treibt Geschäftsleute und politische Vertreter in der Hugenottenstadt immer wieder um.

In regelmäßigen Abständen trifft sich die Interessengemeinschaft (IG) City mit Vertretern der Stadt, um Probleme und Wünsche der Anlieger und Geschäftsinhaber der Fußgängerzone aufzunehmen, zu besprechen und Lösungen zu finden. Bei diesen Gesprächen war auch der Vorschlag zustande gekommen, die Passanten in der Bahnhofstraße nach ihrer Meinung zu fragen.

Die Ergebnisse dieser Befragung liegen nun vor. An zwei Tagen Ende Oktober, einem Donnerstag und einem Samstag, wurden insgesamt 154 Interviews geführt. Die Antworten konnten auch per Post zurückgesandt werden.

Wesentliche Stärke der Fußgängerzone

Als wesentliche Stärke der Fußgängerzone haben die Passanten die innerstädtische Lage genannt, den persönlichen Kontakt, den guten Service, die freundliche Bedienung und den Wochenmarkt. Gegen einen Einkauf in der Bahnhofstraße spricht den Angaben zufolge ein in Preis, Qualität, Vielfalt und Modernität weniger gutes Angebot, und die Einkaufsatmosphäre könnte besser sein.

Durchweg positiv haben die Befragten hingegen die Atmosphäre am Markttag bewertet. Deshalb ist geplant, zum Frühlingsbeginn am 21. März zusätzlich einen Mittwochsmarkt zu starten. Sechs Marktbeschicker konnten dafür bereits gewonnen werden.

„Nicht überraschend ist das Ergebnis, dass eine gute Gastronomie – Cafés, Restaurants und Kneipen – vermisst wird“, meint Bürgermeister Herbert Hunkel. So steht zum Beispiel das ehemalige „Tierra Verde“ immer noch leer. „Wir hoffen, dass da bald eine Lösung gefunden wird.“

Marktzeiten sollen beibehalten werden

Die Passanten wurden auch gefragt, ob sie mit den Marktzeiten samstags von 8 bis 13 Uhr zufrieden sind. Diese sollen nach Meinung der Kunden beibehalten werden. Eine deutliche Mehrheit hat sich außerdem dagegen ausgesprochen, die Fußgängerzone für den Pkw-Verkehr zu öffnen.

Die Ergebnisse der Befragung sind bereits mit den örtlichen Einzelhändlern besprochen worden. Gemeinsam soll das Marketing für die Einkaufsstraße verbessert und verstärkt werden, viele Ideen liegen vor. Unter anderem, so der Bürgermeister, wolle man die Thementage mit Veranstaltungen weiter ausbauen. Bisher gibt es zum Beispiel den Thüringer Markt oder verkaufsoffene Sonntage zu einem bestimmten Motto. Nun soll es darum gehen, einen konkreten Maßnahmenkatalog zusammenzustellen, mit dem sich dann der Magistrat beschäftigen wird.

Rubriklistenbild: © Symbolbild/Hempel

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