Montagsrunde fordert Tramlinie

Neu-Isenburg (kd) ‐ Die den Grünen nahe stehende Montagsrunde fordert weiterhin eine Straßenbahnlinie durch die Hugenottenstadt.

Zur bundesweiten „Woche der Mobilität“ warb der Arbeitskreis auf dem Wochenmarkt erneut für eine Straßenbahnlinie vom Frankfurter Hauptbahnhof durch Neu-Isenburg bis Sprendlingen. 169 Unterschriften von Bürgern hat die Runde dazu gesammelt.

Eine Verlängerung der Linie würde nach Ansicht der Gruppe handfeste Vorteile mit sich bringen: Die Frankfurter Straße könnte spürbar vom motorisierten Pendlerverkehr entlastet werden, so dass ein verkehrsberuhigter Boulevard als Flaniermeile vorstellbar wäre. „Gelegentlich vorbeigleitende moderne Straßenbahnen stören nicht, sie unterstützen erfahrungsgemäß eine urbane Atmosphäre“, sagt Werner Geiß für die Montagsrunde.

Mit Grafiken und Bildern stellte die Runde an ihrem Stand auf dem Wochenmarkt den Streckenverlauf auf Isenburger Terrain dar. Um Bedenken wegen mangelnder Straßenbreite und geringer Parkfläche zu zerstreuen, wurde anhand von Straßenprofilen der Raum für Fußgänger, Autoverkehr, Parken, Grünanlagen und Straßenbahn skizziert.

Die sechs Isenburger Akteure der Montagsrunde sehen auch Synergie-Effekte für die Region. Die Tramlinie sei ein Baustein für eine „Green City“ Rhein-Main zum Vorteil von Stadtentwicklung, Klima- und Umweltschutz. Nicht nur viele Einpendler ins Isenburger Gewerbegebiet hätten dann eine Alternative zum Auto.

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