Mund Art Theater mit „Bembel voll Christmas“

Weihnacht mit Ebbelwoi

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Gehören das Stöffche und Weihnachten zusammen? Für das M.A.T. lässt sich diese Frage klar mit Ja beantworten. Das Bild oben zeigt Thorsten Wszolek am Klavier, Margit Sponheimer und Frank Lehmann beim Sketch am Tisch; das unten eine Schunkelrunde im Saal.

Neu-Isenburg - En Bembel voll Weihnachtsspaß: Gleich zweimal bietet das Mund Art Theater um Thorsten Wszolek am vierten Adventswochenende ein witziges Programm in der Hugenottenhalle.

Dass die hessische Adventsshow im Stil der weihnachtlichen „Blauen Böcke“ ankommt, zeigen die Gäste mit ausgiebigen Schunkelrunden. Thorsten Wszolek traut sich was: Er bucht die große Hugenottenhalle gleich für zwei Tage. Aber wer den umtriebigen Isenburger kennt, der weiß: Wszolek weiß, was er tut – und kann sich auf seine große Fangemeinde verlassen. Sowohl am Samstagabend als auch am späten Sonntagnachmittag verwandeln Wszolek und sein Mundart-Ensemble, die Mainzer Sängerin Margit Sponheimer und Frank Lehmann sowie das Mainhatten Pops Orchester die Huha in eine große, weihnachtliche Ebbelwoi-Wirtschaft. Sie bieten Heiteres und Besinnliches, Traditionelles und Neues, Gesprochenes und Musikalisches. Neben vielen Stammgästen finden dazu auch viele Neulinge den Weg nach Neu-Isenburg.

Mit einer klassischen Weihnachtsveranstaltung hat der Unterhaltungsreigen, der 2010 mit der ersten Ausgabe von „En Bembel voll Christmas“ begann, freilich wenig zu tun. Es mag zwar das „Ihr Kinderlein kommet“ erklingen, doch den Text hat Allrounder Wszolek freilich stark abgewandelt. Und wenn es an der Theke einen „Wasserweck“ für neun Euro gibt, dann ist nicht das Gebäck aus der Bäckerei Eifler gemeint, sondern die von Wszolek der großen Familienbäckerei gewidmete CD mit entsprechenden Liedern. Gerhard Eifler und sein Sohn Michael gehören zu den Stammgästen des Weihnachts-Bembels. Ganz vorne am Tisch an der Bühne sitzen am Samstagabend auch besondere Kumpels von Wszolek: Stefan Jäger, Chris Heine und Bernard Müller gehören zur Sauna-Gemeinschaft, die sich nahezu jeden Mittwoch im Frankfurter Rebstockbad trifft. „Der macht auch in der Sauna seine Späßchen, da geht es freilich noch heftiger zu“, verrät Stefan Jäger über den Isenburger Entertainer. „Der Typ ist schon klasse, der kann einfach alles“, ist auch Tanja Heine begeistert.

Schon am Sonntag, 8. Januar, gibt es ein Wiedersehen mit dem Mund Art Theater. Das Neujahrskonzert mit dem Mainhatten Pops Orchester steht unter dem Motto „Die goldenen UFA-Tonfilm-Jahre“. Beginn ist um 18 Uhr in der Huha. Karten sind zu haben bei Frankfurt Ticket (Tel.: 069/1340400).

Das singende Ensemble mit Stefanie Wszolek, Corinna Weiß, Alina Gasser und langgediente Schauspieler wie Horst Becker sowie den Musikern um Thorsten Wszolek bringt die Gäste von der Bühne aus auf Betriebstemperatur. „Jetzt kommen zwei, die ihr alle kennt, vielleicht etwas anders, aber lasst euch überraschen“, kündigt Wszolek dann die aus den Fastnachtssitzungen bekannte Margit Sponheimer und den sonst ganz seriös von der Börse berichtenden Frank Lehmann an. Dass die beiden ein echt lustiges Tandem sind, belegen sie mit einer Geschichte – die bei Sponheimer die Frage aufkommen lässt, nicht besser einen Hund zu kaufen anstatt einen Mann zu heiraten. (lfp)

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