DLB beginnt nächste Woche mit Auslieferung

Bald kommt die Biotonne

+
Rund 1.000 der insgesamt 6.500 Biotonnen für Neu-Isenburg lagern in der DLB-Halle an der Offenbacher Straße, der Rest in Dreieich. Am Donnerstag nächster Woche geht’s los mit der Auslieferung.

Neu-Isenburg - Seit knapp zwei Wochen stapeln sich die nagelneuen Biotonnen im DLB-Lager. Insgesamt 16.500 Stück muss der Dienstleistungsbetrieb in Dreieich und Neu-Isenburg verteilen; 6.500 davon in der Hugenottenstadt.

Damit soll es, so ist gestern zu erfahren, losgehen in der kommenden Woche ab dem 29. Januar. „Die Verteilung findet an dem Tag statt, an dem die Restmülltonne geleert wird“, erläutert der DLB. Die Tonnen seien mit einem Aufkleber versehen, der darauf hinweist, dass die Leerung erst ab April erfolgt. Die Abfuhrtermin stehen im Abfallkalender.

Frank Ullrich, Leiter der Abfallwirtschaft, betont, dass die Auslieferung der Tonnen eine große logistische Herausforderung für den DLB ist und hiermit eine externe Firma beauftragt wurde. „Sollten sich aus diesem Grund die Anträge auf Eigenkompostierung beziehungsweise Nachbarschaftstonne mit der Auslieferung der Biotonne überschneiden“, bitte man um Verständnis. Grundstückseigentümer, bei denen dies der Fall ist, werden gebeten, sich dann beim Dienstleistungsbetrieb zu melden.

Tonnen unter die Leute bringen, Anträge bearbeiten

Fragen zur Biotonne beantwortet der DLB unter 06102/781107.

Nicht nur damit, die Tonnen unter die Leute zu bringen, hat man beim DLB alle Hände voll zu tun. Parallel müssen die bereits eingegangenen Anträge auf Eigenkompostierung und die Nachbarschaftstonne bearbeitet werden. Die Telefondrähte glühen zwar laut Frank Ullrich, Leiter des Bereichs Abfallwirtschaft, nicht mehr ganz so doll wie noch vor einigen Wochen, als zwischen 100 und 200 Anrufe täglich eingingen. Wie berichtet, hatten sehr viele Leute Fragen, nachdem der DLB alle Grundstückseigentümer angeschrieben hatte.

Doch noch immer seien es täglich zwischen zehn und 30 Anträge auf Eigenkompostierung, die eintrudelten. Bei der Fülle der bereits erhaltenen Anträge sei es nicht möglich, die alle sofort zu beantworten. Auch bei unserer Zeitung hat sich dieser Tage schon der ein oder andere Anrufer gemeldet und beklagt, er hänge in der Luft, weil er noch nichts gehört habe in Sachen Eigenkompostierung. „Die Anträge werden auf Plausibilität geprüft“, erläutert Ullrich. Wenn die vorhanden sei, gebe der DLB dem Antrag statt. Vorerst werde man diesbezüglich recht großzügig sein, viele Ablehnungen habe man bisher nicht aussprechen müssen. Es werde allerdings stichprobenartige Kontrollen geben.

hov

Rhein-Main: Hier liegt der Müll am Straßenrand

Rhein-Main: Hier liegt der Müll am Straßenrand

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare