Einweihung

Neu-Isenburg: Schicke neue Mensa für die Brüder-Grimm-Schule

Große Freude über die neue Mensa bei Matthias Haibach (von links), Regina Barth und Joe Brenner.
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Große Freude über die neue Mensa bei Matthias Haibach (von links), Regina Barth und Joe Brenner.

Die Brüder-Grimm-Schule in Neu-Isenburg hat einen neuen Hingucker. Die Schüler können sich im kommenden Schuljahr auf eine neue Mensa freuen.

Neu-Isenburg – Schon von außen macht die neue Mensa auf dem Schulhof der Brüder-Grimm-Schule mit ihren hellgrünen Lamellen und dem Sichtbeton richtig etwas her. Die Schüler können sich ab dem kommenden Montag, wenn sie nach den Sommerferien an die Haupt-und Realschule in der Waldstraße zurückkehren, auf das Innenleben noch mehr freuen: Der große Raum mit dem hellgrünen Boden und der großen Glasfassade, die viel Licht in die Mensa lässt, hat viel Aufenthaltsqualität.

Tische und Stühle laden dazu ein, die Mittagspause hier zu verbringen und die hölzernen Sitzelemente animieren dazu, auch mal in kleineren Unterrichtspausen zusammen zu sitzen.

„Ich habe schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass wir eine Mensa bekommen und dass ich sie jetzt noch einweihen darf, macht mich sehr glücklich“, sagt Schulleiterin Regina Barth, seit 30 Jahren an der Grimm-Schule.

Der Neubau entstand in den vergangenen Monaten auf dem Areal der alten Schultoilettenanlage, die weichen musste. Mit dem rund 400 Quadratmeter großen Gebäude bekommen die 450 Schüler eine Kantine mit rund hundert Plätzen, die neue Toilette und ein Kiosk, der während der Schulzeit täglich zwischen 7.30 und 16 Uhr besetzt sein soll.

Bislang musste die Haupt- und Realschule mit einer sehr in die Jahre gekommenen, kleinen Küche auskommen – dies passte aber nicht mehr zu der Veränderung der Schule. „Seit dem vergangenen Schuljahr sind wir Ganztagsschule im Profil zwei. Da ist eine richtige Mensa, in der die Schüler auch ein gesundes Mittagessen einnehmen können, unerlässlich“, weiß Joe Brenner, stellvertretender Schulleiter und auch im Förderverein aktiv. Bisher hat das zweiköpfige Küchenteam täglich rund 30 bis 40 Schüler mit Mittagessen versorgt. Mit Sigrid Meier bekommen die beiden Frauen eine erfahrene Mensa-Kraft dazu und auch hoffentlich mehr Schüler, die das neue Angebot nutzen. Die Organisation der Mensa übernimmt der Förderverein der Schule. „Wir starten mit einem Cook-and-Freeze–Konzept, aber das Ziel ist es, möglichst viel frisch dazu zu kochen“, erklärt der Fördervereinsvorsitzende Matthias Haibach.

Rund 2,1 Millionen Euro hat der der schicke Neubau gekostet. 1,5 Millionen Euro kommen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes Hessen und der Kreis als Schulträger übernahm 600 000 Euro der Bausumme. „Das ist gut investiertes Geld“, findet Kreisbeigeordneter Carsten Müller, „Schule ist längst mehr als ein Lernort, sie ist Lebensumfeld.“ Das betont auch Bürgermeister Herbert Hunkel. „Sie haben es sich so verdient, die Grimm-Schule definiert sich schon lange als Wohlfühlort und Sie sind so kreativ in ihrer pädagogischen Arbeit“, hofft er, dass die Haupt- und Realschule mit dem Schulentwicklungsplan des Kreises Offenbach künftig auch wieder einen gymnasialen Zweig bekommt. Für Volker Käpernick, stellvertretender Leiter des Schulamtes in Offenbach, ist die neue Mensa „ein Zeichen der Wertschätzung“ für die gute Arbeit der Schule. Die Grimm-Schule habe sich immens weiter entwickelt. „Mit dem neuen Gebäude haben die Schüler jetzt einen Ort zum Durchschnaufen, wo sie in Ruhe essen können. Und sicher wissen sie dieses schöne Gebäude auch zu schätzen“, ist Käpernick überzeugt von einer positiven Wirkung des Neubaus auf die Schüler.

Von Nicole Jost

Sigrid Meier ist die Chefin der Küche: Der Konvektomat ist hilfreich, Meier setzt aber auch auf frische Kost.
Ein prächtiger Neubau für 450 Schüler: Schulleitung, Architekten, Vertreter des Schulamtes und der Stadt Neu-Isenburg feierten die Einweihung der lange ersehnten Mensa für die Brüder-Grimm-Schule.

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