JUGENDUMWELTPREIS

Die Welt ein Stück besser machen

Den Jugendumweltpreis bekam Marvin Rüb im Magistratssitzungssaal überreicht. Glückwünsche kamen (von links) von dem Ersten Stadtrat Stefan Schmitt, der Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Bürgermeister Herbert Hunkel und NABU-Vertreter Hartwig Gleim.
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Den Jugendumweltpreis bekam Marvin Rüb im Magistratssitzungssaal überreicht. Glückwünsche kamen (von links) von dem Ersten Stadtrat Stefan Schmitt, der Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Bürgermeister Herbert Hunkel und NABU-Vertreter Hartwig Gleim.
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„Da wir über so engagierte junge Menschen wie Sie verfügen, habe ich keine Angst vor der Zukunft.“ Voll des Lobes war Bürgermeister Herbert Hunkel bei der Verleihung des Jugendumweltpreises an Marvin Rüb. Der 19-Jährige habe durch ein Vielzahl von Aktivitäten bereits auf sich aufmerksam gemacht.

Neu-Isenburg - Mit der Verleihung eines Umweltpreises würdigt die Stadt seit vielen Jahren Initiativen, die sich für Nachhaltigkeit, Umwelt-, Natur- und Klimaschutz einsetzen. Im feierlichen Rahmen im Plenarsaal des Rathauses wurde der Umweltreis 2018 bereits im Oktober an die Mitglieder des Repair-Cafés verliehen. Der Preisträger des Jugendumweltpreises konnte damals nicht teilnehmen, da ihn sein Engagement nach Afrika führte. Auch der Ersatztermin musste coronabedingt verschoben werden. Umso mehr freuten sich Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner und der Bürgermeister, nun im Magistratssitzungssaal Marvin Rüb den Preis persönlich überreichen zu können. Sie dankten ihm für sein herausragendes Engagement: „Die Jury hat einen jungen Mann mit viel Potenzial ausgewählt. Wir sind uns sicher, dass wir Sie nicht das letzte Mal bei einer Preisverleihung gesehen haben. Sie setzen sich dafür ein, die Welt ein Stück besser zu machen“, unterstrich Hunkel.

Neben der Urkunde erhielt Rüb ein Preisgeld in Höhe von 350 Euro und einen Büchergutschein. Für die Ortsgruppe des NABU (Naturschutzbund Deutschland) gratulierte der stellvertretende Vorsitzende Hartwig Gleim. Denn der Preisträger und seine Familie sind seit Jahren aktive Mitglieder.

Die Jury aus dem Vorsitzenden des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt und Verkehr sowie den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Umwelt überzeugte der junge Mann vor allem auch mit seinen Social-Media-Aktivitäten, bei denen sich alles um Klima- und Naturschutz dreht.

Sein Instagram Account „RescuePlanetLife“ hat mittlerweile fast 8 000 Abonnenten. Mit seinen Beiträgen begeistert er viele junge Menschen für das Thema Umwelt, aber auch Prominente wie Verona Pooth oder Birgit Schrowange. Ganz aktuell hat er auf seinem Instagram-Chanel (www.instagram.com/rescueplanetlife) ein Preisausschreiben zum Thema „Naturnahe Gärten und Balkone“ veranstaltet, an dem sich Menschen aus der ganzen Welt beteiligten. Die Aufgabe war, in den Kategorien Balkon und/oder Garten kleine Biotope zu schaffen. Bewertet wurde die Auswahl an bienenfreundlichen Blumen. Die Teilnehmer zeigten aber auch, wie aus Totholz oder Laub Plätze für Igel, Mäuse und Insekten entstehen können, oder legten Wasserstellen, Nistplätze und Insektenhotels an. Selbstverständlich musste dabei auf den Einsatz von Chemie und Pestiziden verzichtet werden. Sogar aus Griechenland haben sich „Stadtgärtner“ beteiligt.

In seiner Familie wurde schon immer großen Wert auf den Umweltschutz und eine Ernährung aus Bio-Produkten gelegt. Und das färbte auf Rüb ab, der sich früh engagierte. 2015 ist er beispielsweise dem NABU beigetreten. Hunkel fiel der junge Mann bereits beim Tag der offenen Tür des Dienstleistungsbetriebs an einem Infostand auf, wo dieser eigens kreierte Teemischungen verkaufte. Diese entstanden aus Kräutern, die Rüb auf dem Balkon angepflanzt hat. Auch auf dem Stadtteilfest in Gravenbruch, wo er mit seiner Familie wohnt, verkaufte er diese.

Umwelt- und Naturschutz sollen künftig eine noch größere Rolle für ihn spielen, er wird ab September an der Technischen Hochschule in Bingen Umweltschutz studieren. Und der Bürgermeister würde sich wünschen, dass er vielleicht einmal sein Können in den Dienst der Stadt stellt. (Von Holger Klemm)

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