Besondere Bedeutung hervorgehoben

Neu-Isenburg ehrt fleißige Stadtradler

Erfolgreiche Aktive des Stadtradelns
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Erfolgreiche Aktive des Stadtradelns ehrten Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Stadtbiologe Dr. Markus Bucher (von links), Franz Drews (ADFC, Vierter von links) und Bürgermeister Herbert Hunkel (rechts). Über Gutscheine und Preise freuten sich Ines Boelke (zweiter Platz), Konstantin Toomeh (für die Goetheschule), Vera Pfeil (erster Platz), Helena Jury (Brüder-Grimm-Schule) mit den Schülern Jennifer Stamer und Kauris Maier, Matthias Just (vierter Platz) und Erwin Schmiedel (erster Platz).

Die Stadt Neu-Isenburg will den Trend zum Radfahren weiter stärken, wie Stadtverordnetenvorsteherin und Schirmherrin Christine Wagner betont.

Neu-Isenburg –Im Stadtverordnetensitzungssaal im Rathaus stand die Ehrung der erfolgreichen Aktiven des Stadtradelns 2021 an. Zugleich wurde die Bedeutung des bundesweiten Wettbewerbs für Neu-Isenburg auf dem Weg zu einer Verbesserung der Bedingungen für Radlerinnen und Radler hervorgehoben. Auch wenn es in diesem Jahr nicht zuletzt pandemiebedingt keinen neuen Rekord gab, zeigte sich Bürgermeister Herbert Hunkel zufrieden mit dem Ergebnis. Er dankte allen für die Teilnahme und das Engagement.

429 Aktive (2020: 579) kamen an drei Wochen ab 29. August auf insgesamt 81 121 Kilometer. Das entspricht einer CO2-Vermeidung von 11,9 Tonnen. So viel CO2 entsteht bei einem Verbrauch von etwa 5 000 Litern Benzin. Für Hunkel ist das Radfahren Teil eines umweltgerechten Mobilitätskonzepts, das weiter gefördert werden muss. Da gebe es noch Luft nach oben. Die Stadt müsse die Voraussetzungen für gutes und sicheres Radeln bieten und weiter daran arbeiten. Wichtig sei auch die gegenseitige Rücksichtnahme.

Für die Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner ist es jedes Jahr eine große Freude, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Besonders freut sie sich über den Einsatz der Schülerinnen und Schüler beim Radeln. Damit verbindet sie zugleich die Bitte, in der aktuell dunklen Jahreszeit auf die richtige Beleuchtung zu achten.

Die beiden Schulvertreter Helena Jury (Brüder-Grimm-Schule) und Konstantin Teemeh (Goetehschule) berichten von einer großen Begeisterung ihrer Schützlinge, sich zu beteiligen. Problematisch sei dieses Jahr allerdings gewesen, dass das Stadtradeln direkt nach den Ferien lag und so die Teilnahme geringer ausfiel.

Jeder der Schülerinnen und Schüler verdiene Respekt, betont Franz Drews, Vorsitzender der ADFC-Ortsgruppe. „Ihr radelt auch für eine saubere und gesündere Umwelt.“ Er macht noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam. Viel wichtiger als die Anzahl der gefahrenen Kilometer sei es, dass möglichst viele sich mit dem Fahrrad bewegen und dafür auch mal das Auto stehen lassen. „Denn nur derjenige, der auch in unserer Stadt mal ein anderes Verkehrsmittel als das Auto benutzt, lernt die Ängste und Nöte der anderen Verkehrsteilnehmer kennen“, führt er weiter aus. Deshalb wäre es schön, wenn nächstes Jahr noch mehr Parlamentarier und politisch Interessierte mitmachen würden. Generell trage jeder Kilometer, der nicht mit dem Auto zurückgelegt wird, zu einem besseren Klima bei.

In diesem Sinne hofft Bürgermeister Herbert Hunkel, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiterhin Fahrrad-aktiv bleiben, auch wenn jetzt die dunkle Jahreszeit begonnen hat. „Sie schonen damit unser Klima und unsere Umwelt.“

Auch im nächsten Jahr will Neu-Isenburg wieder beim Stadtradeln dabei sein – zum neunten Male, wie der Stadtbiologe Dr. Markus Bucher betont. Geplant ist eine Rückkehr zum gewohnten und bewährten Zeitraum im Mai. Und dann könnten auch wieder mehr Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme motiviert werden.

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