Anette Schunder-Hartung und Florian Obst übernehmen Vorsitz des Ortsvereins

SPD Neu-Isenburg erstmals mit Doppelspitze

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Das neue SPD-Führungsduo bilden Anette Schunder-Hartung (Sechste von links) und Florian Obst (Vierter von rechts). Der scheidende Vorsitzende Markus Munari (Fünfter von links) wurde für langjähriges Engagement geehrt.

Neu-Isenburg – Auf ihrer bis auf den letzten Platz besetzten Jahreshauptversammlung im Haus der Vereine hat die Neu-Isenburger SPD einen neuen Vorstand gewählt. Den Ortsverein führt mit sofortiger Wirkung erstmals eine Doppelspitze: Florian Obst und Dr. Anette Schunder-Hartung wollen sich die Aufgaben in den nächsten beiden Jahren teilen.

„Wir meinen, dass wir dadurch nicht nur die Arbeit besser schultern können“, so die 54-jährige Juristin Schunder, „es erweitert unsere Gesamtperspektive für die kommenden Herausforderungen“.

„Das gilt umso mehr, als wir künftig noch stärker Themen treiben wollen“, ergänzt Florian Obst. Damit spielt der 38-jährige IT-Spezialist nicht nur auf den anstehenden Europawahlkampf und die im übernächsten Jahr stattfindenden Kommunalwahlen an. Zentrale SPD-Anliegen seien vor Ort beispielsweise die Stadtentwicklung und das soziale Miteinander.

Zum neuen Führungsteam zählen als stellvertretende Vorsitzende außerdem Sabine Lotz und der Zeppelinheimer Ortsvorsteher Sebastian Stern. Franziska Beck betreut weiterhin die Kasse der Partei. Als neuen Schriftführer wählten die Mitglieder den Juso-Vertreter Jonas Wagner. Sein Stellvertreter ist Klaus-Volker Hofmann, der im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Parteijubiläum feierte.

Zudem freuten sich die Anwesenden über gleich vier Beisitzerinnen und Beisitzer, die sich bei den Sozialdemokraten mit engagieren: Gewählt wurden Inge Manus, Luis Miehe, Serpil Sarikaya und Niels Tiessen.

Zu den bewegendsten Momenten des Abends gehörte schließlich die Ehrung des langjährigen Vorsitzenden Markus Federico Munari. Fraktionsvorsitzender Dirk Gene Hagelstein würdigte ihn als einen „Genossen, der wachrüttelt.“

Bürgermeister und Landräte aus der Region

„Es war mir immer eine Ehre“, konterte der scheidende Vorsitzende Munari. Er habe sich stets in der Verantwortung als Parteisoldat gesehen, der der Fraktion ja auch weiterhin erhalten bleibe. (red)

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