So funktioniert es

Guthaben von Byke zurückholen

Neu-Isenburg - Das Aus kam überraschend und ohne vorherige Rücksprache mit der Stadt: Wie berichtet, hatte der Berliner Leihfahrrad-Anbieter Byke vergangene Woche mitgeteilt, den Verleih der 50 Fahrräder in Neu-Isenburg einzustellen.

Erster Stadtrat Stefan Schmitt hat gestern die Magistratspressekonferenz genutzt, um noch einmal die Sicht der Stadt auf den plötzlichen Byke-Abgang zu formulieren. „Wir sind von dieser Vorgehensweise überrascht und bedauern die Entscheidung sehr, da wir subjektiv den Eindruck hatten, dass die Byke-Räder gut genutzt werden“, sagt Schmitt. „Wir wurden am 7. August informiert, drei Tage später war es in Facebook nachzulesen, dass nicht nur in Neu-Isenburg sondern auch in Bad Vilbel, Dreieich, Egelsbach, Hanau, Karben, Langen und Rödermark die Fahrräder abgezogen werden. Als Begründung wurden, allgemein und ohne Differenzierung nach einzelnen Städten oder Standorten, die im Vergleich zu Frankfurt niedrigen Nutzungszahlen in Verbindung mit den Service- und Wartungskosten sowie der Vandalismusrate angeführt.“

Für die Nutzer stellt sich natürlich nun die Frage, was mit nicht genutzten Guthaben passiert. Der Magistrat berichtet, das Unternehmen habe mitgeteilt, dass Nutzer, die eine Erstattung ihres Guthabens wünschen, sich jederzeit an den Byke-Kundenservice (0800/3801080 oder kunde@byke-mobility.com) wenden können. Nicht genutztes Guthaben werde vollständig, Abonnements anteilig erstattet. Erst am 1. Februar war das Bike-Sharing in Isenburg an den Start gegangen. Die Stadt hat Byke nun gebeten, ihre Erfahrungen aus der Tätigkeit in Isenburg mitzuteilen und Nutzungszahlen zu nennen. (hov)

Bilder

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare