FDP macht sich für Trinkwasserbrunnen stark

Für den Durst zwischendurch: FDP macht sich für Trinkwasserbrunnen stark

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So oder ähnlich könnten sie aussehen: Die FDP wählt als Beispielbild diesen Trinkwasserbrunnen auf der Frankfurter Fressgasse. 

Durst, aber kein Supermarkt in Sicht? Denkt man an den Sommer 2018 mit seinen ultraheißen Tagen oder auch an die vergangenen Wochen, dann weiß man, wie schnell das passieren kann.

Neu-Isenburg – In einigen bayerischen Städten können Passanten ihren Durst daher inzwischen an öffentlichen Trinkbrunnen löschen.

Ein Angebot, das sich die hiesigen Liberalen auch für Neu-Isenburg wünschen: Die FDP-Fraktion hat einen Antrag zur Aufstellung von Trinkwasserbrunnen formuliert. „Zur Trinkwasserversorgung insbesondere an heißen Sommertagen sollen, wenn dies unter Kostengesichtspunkten vertretbar erscheint, an geeigneten Stellen in Neu-Isenburg (zum Beispiel Westendplatz, Fußgängerzone, Rosenauplatz, Dreiherrnsteinplatz) Trinkwasserbrunnen aufgestellt werden, an denen unentgeltlich Trinkwasser gezapft werden kann“, schreibt die FDP. Der Magistrat soll beauftragt werden, „in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und dem DLB die Kosten für die Errichtung und den laufenden Betrieb von Trinkwasserbrunnen in Erfahrung zu bringen. Hierbei ist auch zu untersuchen, welcher zusätzliche Mehrwert mit einem solchen Trinkwasserbrunnen (zum Beispiel Ausstattung mit solarbetriebenen USB-Ladestationen, Integration von WLAN-Zugangspunkten) verbunden werden kann.“ Auch soll sich der Magistrat darüber schlau machen, ob eine Teilfinanzierung durch die Möglichkeit, als Werbeträger zu dienen, möglich ist.

Wenn der Kostenrahmen bekannt ist, will die FDP über die endgültige Umsetzung der Maßnahme entscheiden lassen. In diesem Fall sollten dann im Haushalt 2020/21 für das Jahr 2020 entsprechende Mittel bereitgestellt werden. Außerdem soll der Magistrat abklopfen, ob es für einzelne Standorte Fördermöglichkeiten gibt; etwa im Stadtumbauprogramm.

In der Begründung weisen die Antragsteller darauf hin, gerade in den derzeitigen heißen Sommertagen werde deutlich, wie wichtig die regelmäßige Aufnahme von Trinkwasser für den menschlichen Organismus ist. „Doch nicht immer haben vor allem ältere Menschen ausreichend Wassermengen bei sich beziehungsweise ist bei akutem Wassermangel der Weg zum nächsten Einkaufszentrum weit“, heißt es in dem vom Fraktionsvorsitzenden Thilo Seipel unterzeichneten Antrag. Auch Radfahrer seien für diese Erfrischung dankbar. „Deswegen sollten wir mit den Trinkwasserbrunnen die blaue Infrastruktur in Neu-Isenburg ausbauen“, so Seipel.  hov

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