Kokain, Cannabis, Amphetamin, Haschisch

Putzfrau findet mehr als drei Kilo Drogen im Isenburg-Zentrum

Eine Reinigungskraft hatte die Drogen in einem Mülleimer entdeckt.

Neu-Isenburg - Da staunte eine Putzfrau im Isenburg-Zentrum am Donnerstagnachmittag nicht schlecht. Bei ihrer Arbeit entdeckt sie in einem Mülleimer mehrere Beutel mit verdächtigem Inhalt.

Es ist Donnerstagnachmittag kurz nach 15 Uhr im Isenburg-Zentrum in Neu-Isenburg. Eine Reinigungskraft geht hier ihrer täglichen Arbeit nach. In einem der Mülleimer fallen ihr dann aber plötzlich mehrere Beutel mit Substanzen auf, die ihr ziemlich verdächtig vorkommen. Sie ruft deshalb die Polizei. Ziemlich schnell stellen die Beamten dann fest: In den Beuteln befinden sich jede Menge Drogen wie Kokain, Cannabis, Amphetamin und Haschisch. Laut Polizei hat das Rauschgift ein Gesamtgewicht von mehr als drei Kilo. Die Ermittler schätzen den Wert auf rund 33.000 Euro.

Noch ist unklar, wie die Drogen überhaupt in den Mülleimer des Einkaufszentrums gekommen sind. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass sich der Besitzer bei der Polizei meldet.

Die Polizei stellt mehrere Beutel mit verschiedenen Substanzen sicher.

Allerdings überprüfen die Beamten jetzt in diesem Zusammenhang den Streit zwischen zwei 21 und 30 Jahre alten Männern aus Neu-Isenburg. Wie die Polizei berichtet, wird ihnen kurz zuvor angeblich eine Sporttasche geklaut. Als die beiden dann aber erfahren, dass die Tasche an der Information abgegeben und die Polizei verständigt wurde, ist ihnen der angebliche Verlust plötzlich nicht mehr so wichtig. Jetzt soll ermittelt werden, ob die gefundenen Drogen zuvor in der Tasche waren und wie sie dann in den Mülleimer gelangten.

Die Polizei hofft deshalb auf Hinweise von Zeugen oder Kunden des Einkaufszentrums, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben. Sie sollen sich telefonisch unter der Rufnummer 069/8098-1234 melden. (jo)

Achivbilder

Nach Massenrausch bei Seminar: Psychotherapeut gesteht

Der Angeklagte soll 2015 Drogen an die Teilnehmer des Treffens in niedersächsischen Handeloh verteilt haben. Foto: Carmen Jaspersen

Akten liegen im Verhandlungssaal des Landgericht. Das Verfahren gegen die Frau des Therapeuten - sie war Mitveranstalterin des Seminars - wurde gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt. Foto: Carmen Jaspersen

Dem Angeklagten wird das Überlassen von Betäubungsmitteln zum unmittelbaren Verbrauch und Drogenbesitz vorgeworfen. Foto: Carmen Jaspersen

Rettungswagen und Notärzte sind im Spetember 2015 in Handeloh nahe des Tagungszentrums im Einsatz. Foto: Christian Butt

Feuerwehrmänner und Rettungskräfte stehen 2015 vor dem Tagungszentrum. Foto: Matthias Köhlbrandt

Seminarteilnehmer waren Heilpraktiker, Ärzte, Homöopathen und Psychologen. Foto: Carmen Jaspersen

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