Mitarbeiter des DLB haben Schnee und Eisregen gut gemeistert / Stadt erinnert an Räumpflicht

Nachts um 4 Uhr geht’s los

Neu-Isenburg - Das Schlimmste scheint vorerst überstanden, doch in den vergangenen Tagen haben die Mitarbeiter des städtischen Dienstleistungsbetriebs ( DLB ) ordentlich ackern müssen, um trotz Schnee und Eisregen für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen.

„Der Räumdienst war Tag und Nacht unterwegs, teils mit bis zu 70 Leuten und auch am Wochenende“, berichtet Erster Stadtrat Stefan Schmitt gestern. Allein für den Sonntag seien so etwa 150 Arbeitsstunden angefallen, am Montag um 3 Uhr ging es gleich mit neuen Einsätzen weiter. In der Bereitschaft stehen für die kommenden Wochen täglich 16 Mitarbeiter für 24 Stunden dem städtischen Winterdienst zur Verfügung, im Notfall können weitere 54 Leute aus anderen Bereichen abgerufen werden, teilt der DLB mit. Und während in anderen Städten oft die Emotionen hochkochen, wenn es um das Thema Winterdienst geht, sei der Wintereinbruch in Isenburg sehr ruhig über die Bühne gegangen, freut sich Schmitt.

Zwischen 4 und 20 Uhr wird aufgeräumt

Zwischen 4 und 20 Uhr räumt das DLB-Team auf den Straßen und öffentlichen Plätzen Schnee und Eis, Nebenstraßen werden jedoch nur eingeschränkt geräumt. Auch in Sachen Streusalz-Vorrat sei der DLB für alle Verhältnisse gewappnet, berichtet Schmitt. Rund 130 Tonnen habe man bisher verbraucht. Der Vorrat umfasst insgesamt immer um die 230 Tonnen, weiteres Salz steht bei Bedarf im interkommunalen Streusalzlager in Wiesbaden zur Verfügung.

Wohnungseigentümer selbst verantwortlich

Trotz allem kann der Winterdienst nicht überall sein. „Während der DLB sich um die Schnee- und Eisräumung auf öffentlichen Straßen und Wegen kümmert, sind die Grundstücks-, Haus- und Wohnungseigentümer für die Schnee- und Eisbeseitigung auf den Gehwegen verantwortlich“, erinnert die Stadt.

Winter-Schnappschüsse unserer Leser

Winter-Schnappschüsse

Die Isenburger müssen bei Schnee täglich zwischen 7 und 20 Uhr dafür sorgen, dass zumindest ein 1,20 Meter breiter Streifen auf dem Trottoir geräumt wird. So will es die städtische Straßenreinigungssatzung. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, dem droht nicht nur ein Bußgeld. Wenn auf dem Gehsteig jemand ausrutscht und hinfällt und nachweisen kann, dass nicht ordentlich geräumt wurde, droht nicht selten ein Rechtsstreit. 

hov

Rubriklistenbild: © dpa

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