Stiftung gibt 15.000 Euro für Defibrillatoren

Hilfe bei Herzflimmern

Obwohl die AED-Geräte auch von Laien zu bedienen sind, bildet die Feuerwehr regelmäßig Ersthelfer dafür aus. Fachmann Frank Burger (von links) bedankte sich mit den Ersthelfern Michael Volkke (Rathaus), Harald Schäfer (DLB), Christian Kunz (Bürgerhaus Zeppelinheim) sowie (von rechts) Inge Reich (Bürgeramt) und Gordana Petkovic (Hugenottenhalle) bei Unterstützer Erwin Nöske.

Neu-Isenburg - Wer in Neu-Isenburg einen Herzstillstand erleidet, hat künftig noch bessere Chancen wiederbelebt zu werden. Die Bodo Sponholz-Stiftung spendet 15.000 Euro für neue Defibrillatoren.

Denn viele dieser möglichen Lebensretter, die es seit Langem in der Stadt gibt, sind in die Jahre gekommen und sollen ausgetauscht werden. Jeder könne im Notfall mit einem Defi helfen, die Nutzung sei fast selbsterklärend, betont Frank Burger, Ansprechpartner für dieses Thema bei der Isenburger Feuerwehr: „Wer den Sprachanweisungen folgt, kann nichts verkehrt machen.“

Das gelte nun umso mehr, da sich die Technik der AED-Geräte im Laufe der Zeit wesentlich weiterentwickelt habe. „Ein Metronom gibt die akustische Taktung für die 120 Herzmassagen in der Minute vor“, erklärt er. Nach der ersten Rhythmusanalyse erfolge jeder weitere Schock ohne Zeitverzögerung, „das heißt, der Anwender kann den nötigen Schock viel schneller auslösen und muss die absolut wichtige Herzmassage nicht mehr unterbrechen, nur noch für die Schockauslösung selbst“. Kurz: „Es sind viele Kleinigkeiten, die die Anwendung für die Ersthelfer verbessern“, fasst Burger zusammen. Neu hinzugekommen sei etwa ein Umschaltknopf, der es ermögliche, auch Kinder mit dem Gerät zu behandeln. Es rechne dann automatisch die abzugebende Stromstärke um und verringere diese. Die neuen Defibrillatoren haben außerdem eine bessere und deutlichere Sprachanweisung in Deutsch oder Englisch und sind langlebiger als ihre Vorgänger. Batterien und Elektroden sind nun vier Jahre haltbar (nicht mehr nur drei).

2006 hatte die Stadt bekanntlich damit begonnen, eine ganze Reihe von Defibrillatoren anzuschaffen und an zentralen öffentlichen Orten aufzuhängen. Das sind Geräte, mit denen es eben auch dem Laien möglich ist, bei potenziell tödlichen Herzrhythmusstörungen helfen zu können. Doch viele der handtaschengroßen Geräte sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Die Stadt will deswegen möglichst alle alten Defis gegen Neue austauschen. Denn mit zunehmenden Alter steige die Gefahr, dass die Platinen möglicherweise fehlerhaft werden oder die Geräte nach einem Einsatz nicht mehr reaktiviert werden können, erklärt Burger.

Möglich gemacht hatte die Anschaffung der meisten nicht ganz billigen Geräte schon in der Vergangenheit vor allem die private Dr. Bodo Sponholz-Stiftung; Stiftungsvorstand Erwin Nöske gab immer wieder Geld für die Geräte. Und nun hat Nöske erneut geholfen: „Durch eine Spende von 15.000 Euro konnten sieben AED- und zwei Ausbildungsgeräte der neuesten Generation angeschafft und gegen ältere Modelle ausgetauscht werden“, freut sich Burger (den Bürgermeister Herbert Hunkel beim Pressetermin als „Mr. Defi“ vorstellt) zu berichten.

„Tag der Nationen“ 2018 in Neu-Isenburg: Fotos

Die Bilder zum „Tag der Nationen“ 2018 in Neu-Isenburg.

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„Mit der erneuten großzügigen Spende von Erwin Nöske können wir dazu beitragen, Menschenleben zu retten“, ergänzt Hunkel. An allen wichtigen Standorten in Neu-Isenburg seien Geräte installiert, „denn je schneller geholfen wird, desto höher sind die Überlebenschancen“. Standorte der neuen Geräte sind unter anderem in der Hugenottenhalle oder im Sportpark. Weitere neun sollen 2019 ausgetauscht werden, auch da hat sich Nöske bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen.

Die Gründe für ein Herzkammerflimmern sind vielfältig; ein Auslöser für den plötzlichen Herzstillstand kann auch körperliche Aktivität sein. Deswegen, so berichtet der Magistrat, habe die Stadt in drei zusätzliche Geräte der neuen Generation (Physio Control CR2) für den Sportplatz der SSG Gravenbruch, die Geschwister-Scholl-Halle und die Sporthalle in Zeppelinheim investiert. An letzterem beteiligte sich die Fraport mit 1000 Euro.

Sieben Mal kamen die Geräte in den vergangenen Jahren in Isenburg zum Einsatz. Schon oft erzählt hat Burger von dem so wichtigen Fall 2013, als die Wehr einem Bauarbeiter im Buchenbusch mit einem Herzstillstand mittels AED-Gerät das Leben retten konnte. „Dies gelang auch, weil zuvor ein Ersthelfer vorbildlich mit der Herzdruckmassage und der Beatmung begonnen hatte und die Rettungsleitstelle als Voraushelfer einen Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug aus Langen geschickt hatte.“

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