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Neu-Isenburg: Straßenbahn-Endstation bekommt Wartehäuschen mit begrüntem Dach

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Von: Frank Mahn

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Das Warten im Regen hat ein Ende. Es hat ein bisschen gedauert, aber seit ein paar Tagen steht das Häuschen mit dem begrünten Dach an der Straßenbahn-Endstation.
Das Warten im Regen hat ein Ende. Es hat ein bisschen gedauert, aber seit ein paar Tagen steht das Häuschen mit dem begrünten Dach an der Straßenbahn-Endstation. © Postl

Die Straßenbahn-Endstation „Neu-Isenburg Stadtgrenze“ hat seit Kurzem ein neues Wartehäuschen. Neben Regenschutz bietet es auch ein grünes Dach.

Neu-Isenburg – Verlängerung, Potenzialanalyse, Machbarkeitsstudie – die Zukunft der Straßenbahn ist seit Monaten Dauerthema der Kommunalpolitik. Fährt sie nur bis Dreieich, wenn der Ausbau kommt? Oder doch bis nach Langen? Die Antworten werden noch einige Zeit auf sich warten lassen. Doch auch Verbesserungen im Kleinen machen den ÖPNV attraktiver. So wie jetzt an der Straßenbahn-Endstation „Neu-Isenburg Stadtgrenze“ geschehen: Dort steht seit Kurzem ein überdachtes Wartehäuschen, das Schutz vor Regen bietet.

Es hat ein bisschen gedauert, bis der Wunsch der Stadt Neu-Isenburg in Erfüllung ging. „Bis es soweit war, gingen viele Briefe hin und her“, berichtet die städtische Pressestelle. Umso größer war in der vergangenen Woche die Freude bei Bürgermeister Herbert Hunkel, als die Technische Aufsichtsbehörde und die Stadtwerke VerkehrsGesellschaft Frankfurt (VGF) Vollzug meldeten. Die Finanzierung teilen sich die Stadt, das Grünflächenamt, die Klima-Initiative der Stadt Frankfurt mit Namen „Frankfurt frischt auf“ und die VGF.

Das Besondere ist das Dach. Zum einen natürlich, weil sich Straßenbahnnutzer bei Regen unterstellen können. Zum anderen aber, weil es begrünt ist. Nach Angaben der Frankfurter VerkehrsGesellschaft begannen die Arbeiten im Juni mit dem Ausheben des Kanalgrabens und dem Setzen des Fundamentes. Anschließend wurde das Pflaster verlegt. Anfang Juli stand die Halle, im August erfolgte die Dachbegrünung mit pflegeleichten Sedum-Gewächsen. Weil das Häuschen im Grüngürtel liegt, musste die VGF besondere Anforderungen erfüllen: Die Wartehalle ist mit Lärchenholz verkleidet und damit ein Unikat. Sie ist nach „Börneplatz/Stoltzestraße“ und „Louisa Bhf.“ die dritte mit Dachbegrünung. Künftig will die VGF alle neuen Wartehallen entweder begrünen oder mit Fotovoltaik ausstatten. (fm)

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