Hoffnung für Radfahrer

Neu-Isenburg will Rad-Verbindung nach Gravenbruch verbessern

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Im Wald ist die Strecke sehr schmal.

Radfahrer in Gravenbruch können sich Hoffnung machen, bald besser in die Kernstadt zu kommen. Dafür setzt sich Bürgermeister Herbert Hunkel ein.

Neu-Isenburg – Der Weg gehört zu den wichtigen Verbindungen des städtischen Radverkehrskonzept aus dem Jahr 2015. Langfristig soll eine radverkehrsfreundliche Infrastruktur entlang der Bundesstraße geschaffen werden, um den Radverkehr weiter zu fördern.

Um eine kurzfristige Verbesserung der Verbindung zu erreichen, werden auf Betreiben von Hunkel aktuell Gespräche mit der Naturschutzbehörde, dem Forst und dem privaten Eigentümer des Teilstücks zwischen der Autobahnmeisterei und dem Ortseingang Gravenbruch geführt. Jetzt gibt es die Aussicht, dass zunächst der parallel zur B459 im Wald verlaufende Radweg saniert wird.

So verläuft der Weg nach Gravenbruch, der nach Meinung des Bürgermeisters die einzige vernünftige Verbindung für Radler darstellt.

„Ich halte die Sanierung für dringend geboten. Es ist die einzige vernünftige Radverbindung von der Kernstadt nach Gravenbruch und umgekehrt“, betont der Bürgermeister. Nach einem Telefonat mit ihm erklärte sich der private Eigentümer des Waldstückes mit der Anlage des Radweges auf seinem Grundstück einverstanden.

Die Instandsetzung des gesamten Abschnitts kann allerdings nur mit der Genehmigung der Unteren und Oberen Naturschutzbehörde und dem Hessen Forst umgesetzt werden, da ein Teil des Weges durch ein Naturschutzgebiet verläuft. Parallel zu den Verhandlungen wird ein Angebot für die Kosten eingeholt.

Der Radweg nach Gravenbruch führt entlang der B459 und des Gravenbruchrings durch den Wald und endet gegenüber dem Ortseingang. An der dortigen Ampelanlage wird der Radverkehr in den Stadtteil geleitet. Das westliche Teilstück des Weges zwischen Sprendlinger Landstraße und Autobahnmeisterei ist im Jahr 2012 in Zusammenarbeit mit dem Forst Frankfurt saniert worden.

Besser sieht es auf dem bereits sanierten Teilstück des Radwegs aus.

Ab der Autobahnmeisterei beginnt das Naturschutzgebiet, dort ist der Weg sehr schmal und nur sehr begrenzt alltagstauglich. In diesem Bereich soll zumindest die Beschaffenheit und Breite der Radwegverbindung verbessert werden.

hok

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