Diskussion um Altes Rathaus

Wünsche und Kontroversen zum Stadtumbau

Beim Rundgang zum zukünftigen Stadtquartier Süd forderten die Teilnehmer (hier vor dem Gebäude der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein) eine sichere und direkte Anbindung für Radler und Fußgänger zur Innenstadt.

Neu-Isenburg - Nach der Infoveranstaltung zum Stadtumbau „vom Alten Ort zur Neuen Welt“ standen nun Rundgänge durch die drei Teilbereiche an. Dabei kamen von den Teilnehmern zahlreiche Wünsche und Anregungen.

Der Zeitplan ist eng getaktet. Bis zum Jahresende muss das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) erstellt werden, um die ersten Zuschüsse zu erhalten. Darin sollen die Vorhaben für den mit rund 20 Millionen Euro veranschlagten Stadtumbau enthalten sein. Wie bekannt, gibt es zu den drei Schwerpunkten jeweils Arbeitsgruppen. Dazu standen nun die Rundgänge an. Wegen der Größe des Gebiets von der Stadtgrenze über den Alten Ort und die Innenstadt bis hin zum geplanten Stadtquartier Süd wurden drei Gruppen gebildet.

Nach dem Treffen am Rathaus schwärmten die Teilnehmer aus, jeweils begleitet von einem Vertreter der NH ProjektStadt sowie der Stadt. Die zuständige Projektleiterin Michaela Klos ging mit der Gruppe „Innenstadt“ durch die Fußgängerzone und die Frankfurter Straße. Eine weitere umrundete das neue Stadtquartier Süd und die dritte widmete sich dem Alten Ort mit dem Marktplatz.

Dort wurde nicht nur ein großes Modell des ehemaligen Rathauses gezeigt, sondern auch der Grundriss auf das Kopfsteinpflaster gezeichnet. Der Wiederaufbau wird bekanntlich recht kontrovers diskutiert. Dies zeigte sich beim Treffen der zuständigen Gruppe, in der sowohl Befürworter als auch Gegner vertreten sind. „Das war ein kleines, aber feines Gebäude, das einfach zur Historie von Neu-Isenburg gehört und wieder aufgebaut werden sollte“, betonte Klaus Reinhardt. Die Gegner verwiesen auf den engen Platz, der durch den Wiederaufbau noch weiter eingeschränkt würde, zudem gäbe es für dieses Minigebäude keine sinnvolle Nutzung. Andere wünschen sich eine „grüne Frischluftoase“. Es besteht also noch beträchtlicher Klärungsbedarf zum künftigen Erscheinungsbild des Marktplatzes.

Wesentlich vielfältiger waren dagegen die Anregungen aus der kleinen Gruppe der Teilnehmer, die sich der Stadtmitte verpflichtet sehen. So kam man schon in der Fußgängerzone der Bahnhofstraße nur langsam voran, so zahlreich waren die Hinweise. „Wir lassen allen freien Lauf. Was sich dann konkret realisieren lassen wird, müssen wir nach der Auswertung sehen“, so Klos. Ein wichtiger Punkt war der Wunsch nach einer öffentlichen Toilette. „Es gibt zwar eine, aber die findet keiner, der sich hier nicht auskennt“, betonte Christa Arnold und zeigte auf ein Hinweisschild, welches in Richtung der Tagesmütterzentrale zeigt. Diese Toilette wird nur zu Marktzeiten geöffnet und die Bewohner hätten zudem Bedenken wegen der fremden Menschen, die dann ins Haus kommen, berichtet Arnold.

Weitere Punkte waren fehlende Sitzgelegenheiten sowie der Wunsch nach einer Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes der Fassaden. Das betrifft auch die Frankfurter Straße. „Wieso kann man in dieses schöne Gebäude kein Café einrichten“, meinte eine Teilnehmerin zum Haus, in dem jetzt (noch) die Volkshochschule residiert. „Der Verkehr auf der Frankfurter Straße ist einfach zu ungeordnet und überhaupt zu viel“, so Werner Geiß. Mit einem Kreisverkehr an der Frankfurter, der Offenbacher Straße, der Kronengasse und der Lessingstraße könnte man nicht nur für eine Beruhigung, sondern auch für eine Verbesserung der mit Gefahren behafteten Kreuzungs- und Querungsverbindungen sorgen.

„Tag der Nationen“ 2018 in Neu-Isenburg: Fotos

Die Bilder zum „Tag der Nationen“ 2018 in Neu-Isenburg.

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Die Gruppe „Stadtquartier Süd“ hatte nur ein besonderes Anliegen: eine direkte und sichere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zur Innenstadt. Eine Möglichkeit wäre ein „Brückenschlag“, doch für die Rampen auf beiden Seiten werde entsprechender Platz benötigt. Dieser wäre nur auf der Südseite vorhanden.

Nach den Rundgängen besteht nun die schwierige Aufgabe für die Planer, den vielen Wünschen mit dem Konzept gerecht zu werden. Doch eines dürfte klar sein: Für alle reichen die veranschlagten 20 Millionen nicht aus.(lfp)

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