Coronakrise

Stillstand trifft ab heute auch den Wertstoffhof

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Auf den Wertstoffhof kann man die Ausbeute jetzt nicht mehr bringen. (Symbolbild)

Viele Menschen nutzen die Zeit daheim zum Ausmisten. Auf den Wertstoffhof kann man die Ausbeute aber jetzt nicht mehr bringen. 

Dreieich/Neu-Isenburg - Die Corona-Krise verändert das Leben, fast alles ist dicht. Viele Leute haben jetzt mehr Zeit, räumen auf oder arbeiten im Garten – und fahren zum Wertstoffhof. Ab heute ist jedoch auch dies in Neu-Isenburg nicht mehr möglich: „Um das DLB-Personal und auch die Bürger zu schützen, werden die Wertstoff- und Lagerhöfe in Neu-Isenburg und Dreieich ab 20. März bis auf Weiteres geschlossen“, teilt der städtischen Dienstleistungsbetriebe für Dreieich und Neu-Isenburg gestern mit. Die Minimierung der Ausbreitung des Virus stehe dabei im Vordergrund. Ausgenommen von dieser Regelung bleibt laut DLB vorerst der Kompostplatz in Dreieich. „Hier handelt es sich um eine reine Grünannahmestelle, die ab sofort auch für Neu-Isenburger Bürger zur Verfügung steht“, erläutert der DLB. Der Kompostplatz befindet sich im Bornwald in Dreieich, die Zufahrt erfolgt über die Odenwaldstraße. Aufgrund der beschriebenen Situation werden die Öffnungszeiten dort deutlich erweitert, sodass Anlieferungen von Grünschnitt montags bis freitags von 7. 30 bis 18 Uhr sowie samstags von 7. 30 bis 14 Uhr möglich sind.

Die wichtigste Aufgabe des DLB sei derzeit „die Aufrechterhaltung der wesentlichen Betriebsprozesse“ – gemeint sind wichtige Dienste für die Bürger wie die Müllabfuhr. „Hier bewährt sich die interkommunale Zusammenarbeit unserer beiden Städte in Form des DLB“, sagt Bürgermeister Herbert Hunkel. „Es ergeben sich viele Synergieeffekte, die in der täglichen Arbeit nützen.“ So wie nun der Kompostplatz in Dreieich für Isenburger Bürger vorübergehend zur Verfügung stehe, habe vor einiger Zeit der Neu-Isenburger Wertstoffhof den Dreieicher Bürgern aushelfen können. Beim DLB werde selbstverständlich weitergearbeitet: Müllabfuhr und Stadtreinigung sind wie gewohnt unterwegs. Damit diese Serviceleistungen so weit wie möglich aufrechterhalten werden können, sollen Bürger auf persönliche Besuche in der DLB-Zentrale verzichten. Infos oder Fragen können unter der zentralen 06102/37020 bearbeitet werden. Infos gibt es auch im Netz.

hov

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