Mit Privaten und Investoren gemeinsam Lösungen entwickeln

Neu-Isenburger Bauberatung verzeichnet hohe Nachfrage

Desiree Ultsch hilft Bauinteressierten in Neu-Isenburg
+
Desiree Ultsch hilft Bauinteressierten in Neu-Isenburg

Damit von Anfang an die Weichen für ein gutes Gelingen bei allen Bauvorhaben – von der Garage, dem Einfamilienhaus bis hin zur Werkhalle – gestellt werden, bietet die Stadt Neu-Isenburg eine unverbindliche Bauberatung an.

Neu-Isenburg - Jährlich werden rund 150 Bauanträge von Bauherren und Architekten bearbeitet. Auch im vergangenen Jahr wurden trotz der Corona-Pandemie 136 Bauanträge bearbeitet und circa 300 Anfragen beantwortet, wie aus dem nun vorgelegten Jahresbericht hervorgeht.

Bewährt hat sich laut Magistrat auch die Einführung des digitalen Baugenehmigungsverfahren beim Kreis Offenbach.

Die Bauberatung ist eine freiwillige und kostenlose Leistung der Stadt Neu-Isenburg. Mit Bauinteressenten und Bauverantwortlichen werden mögliche Genehmigungshürden geklärt, die sich bei dem Vorhaben ergeben können. Es werden nützliche Hinweise zur Umsetzung des jeweiligen Projekts gegeben, auch unter Berücksichtigung von möglichen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen.

In Gravenbruch beispielsweise hatte die Stadt 2020 Grundstücks- und Wohnungseigentümer angeschrieben und auf das Angebot einer Bauberatung verwiesen – mit dem Ziel, gemeinsam mit den Bewohnern des Stadtteils gangbare Lösungen zu entwickeln, um mehr Parkplätze auf den Grundstücken zu schaffen oder bestehende Parkplätze zu aktivieren, um auf Dauer die angespannte Situation zu entzerren und zu verbessern. Allgemein gelte bei Bauvorhaben: „In jedem Fall ist eine frühzeitige Abstimmung mit der Stadt vor Einreichung von Unterlagen beim Kreis dringend anzuraten“, schreibt der Magistrat.

Die Stadt selbst ist keine Baugenehmigungsbehörde. Die planungsrechtlichen Stellungnahmen zum Baugesetzbuch und zur Baunutzungsverordnung werden an die für den Bescheid zuständige Behörde des Kreises weitergeleitet.

Zusätzlich bietet die Stadt seit Jahren den fachbereichsübergreifenden Investorenservice. Dort arbeiten Wirtschaftsförderung und Stadtplanung zusammen, um im Vorfeld komplexe Genehmigungsverfahren so zügig wie möglich zu gewährleisten.

Fragen rund um Förderprogramme für den Einbau von Fotovoltaikanlagen, thermischen Solaranlagen, Wärmepumpen und Maßnahmen zur Trinkwassereinsparung beantwortet Claudia Becker vom Fachbereich Hochbau, Tel. 06102 241-652.

Die Bauberatung der Stadt wird von den Mitarbeiterinnen Desiree Ultsch (z 241615) und Fabienne Hühner (Tel. 241617) übernommen; E-Mail: bauberatung@stadt-neu-isenburg.de.

Derzeit finden die Sprechstunden aufgrund der Pandemie lediglich nach Terminvereinbarung statt. Die Beratungen erfolgen per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz. Ist dies nicht möglich, werden auch persönliche Gespräche im Rathaus angeboten. (hov)

Fabienne Hühner ist ebenfalls in der Bauberatung aktiv .

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare