Container für Erweiterungsbau des Familienzentrums angeliefert

Neu-Isenburger Känguruhs bald unter einem Dach

Nur leichte Verzögerungen gab es bei der gestrigen Anlieferung der Containermodule für den Erweiterungsbau für das Familienzentrum Känguruh in der Friedrich-List-Straße. In den nächsten Wochen werden diese ausgebaut.
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Nur leichte Verzögerungen gab es bei der gestrigen Anlieferung der Containermodule für den Erweiterungsbau für das Familienzentrum Känguruh in der Friedrich-List-Straße. In den nächsten Wochen werden diese ausgebaut.

Das sah schon spektakulär aus. Gestern lieferte eine Baufirma die Containermodule für die Erweiterung der Kita in der Friedrich-List-Straße in Neu-Isenburg an. Ziel ist es, dort alle Känguruh-Kinder zu betreuen. Die Stadt investiert dafür 372 000 Euro.

Neu-Isenburg - Kurz vor dem 25. Geburtstag des Familienzentrums Känguruh steht der letzte Umzug seit der Gründung des Vereins im März 1997 an. Voraussichtlich im Januar werden die drei Mini-Kindergartengruppen mit 30 Mädchen und Jungen, die zurzeit im Familienzentrum Kurt-Schumacher-Straße untergebracht sind, umziehen. Künftig werden alle Gruppen der Känguruhs komplett unter einem Dach betreut – und zwar in den Räumen der ehemaligen städtischen Kita Friedrich-List-Straße. Dort ist bereits seit 2019 ein Teil der Känguruhs mit insgesamt 45 Kindern untergebracht. Das sind zwei U3-Krippengruppen und eine Kitagruppe für die Drei- bis Sechsjährigen.

Weil so viele kleine Leute viel Platz brauchen, wurden gestern die Containermodule ohne große Probleme für den Erweiterungsbau angeliefert. In den nächsten Wochen werden diese ausgebaut – und gemütlich eingerichtet. Eine Bodenplatte wurde bereits betoniert. Der Anbau ist insgesamt etwa 170 Quadratmeter groß mit einer Nutzfläche von etwa 140 Quadratmetern. Diese teilen sich in zwei Funktionsräume auf mit Größen von 46 und 27 Quadratmetern, einem Sanitär-, einem Personalraum sowie einem Flurbereich für die Garderoben. Die Haustechnik und ein Abstellraum werden in einem weiteren Raummodul untergebracht. Über einen Windfang gelangt man in das ehemalige „Caféhaus“, das zu einem großen Personalraum mit Teeküche wird. Der Anbau erfüllt nach Angaben der Stadt alle Energiestandards. Die Beheizung erfolgt über eine Luft-Wärmepumpe.

Die Geschäftsführerin Helene-Stehr-Böhlendorff und die Pädagogische Leitung Nicole De Caro-Klein freuen sich: „Für die Känguruhs ist dieser Umzug bereits der siebte. Aber jetzt haben wir dank der Unterstützung der Stadt endlich unser Zuhause gefunden.“

Angefangen hat der Verein ohne Räume, aber mit vielen motivierten Eltern mit Ideen im Haus der Vereine im März 1997. Im September 1997 startete eine Minikindergartengruppe mit 12 Kindern an zwei Vormittagen, einer Krabbelgruppe und einer Stillgruppe in den Kellerräumen der katholischen St. Josefgemeinde. Heute hat der Verein an die 100 Mitglieder.

„Die Känguruhs bereichern das vielfältige Betreuungsangebot in unserer Stadt. Gerne unterstützen wir dieses Engagement“, betont Bürgermeister Herbert Hunkel. In den freien Räumen im Familienzentrum Kurt-Schumacher-Straße soll nun eine neue U3-Gruppe für zehn Kinder eingerichtet werden.

Der Vorstand des Familienzentrums besteht aus drei Mitgliedern der Eltern. Aktuell ist Patricia Hauser erste Vorsitzende, Julia Marquard zweite Vorsitzende und Daniel Neulinger Kassenwart. Seit zwölf Jahren ist Helene- Stehr-Böhlendorff die Geschäfsführerin. Die Pädagogische Leiterin ist Nicole De Caro-Klein. Die Registrierung für einen Betreuungsplatz erfolgt über das Online-Portal WebKITA der Stadt.  hok

» kaenguruh-ev.de

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