Buchenbusch bei Familien beliebt

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Von der ehemaligen Hausmeisterwohnung im Eschenweg ist nur noch ein Schutthaufen übrig.

Neu-Isenburg - Das Gelände ist eingezäunt, die Abrissarbeiten laufen bereits. Zwei Schilder im Eschenweg und in der Neuhöfer Straße werben für das „Leben im Buchenbusch“. Im Laufe der nächsten anderthalb Jahre entstehen dort 16 Doppelhaushälften und elf Reihenhäuser. Von Katrin Stassig

Das Areal gehörte früher zur Buchenbuschschule, der Kreis Offenbach hat es für knapp vier Millionen Euro an einen Investor verkauft. Die alte Sporthalle wird abgerissen (eine neue ist längst in Betrieb), auch ein Teil des Schulgebäudes kommt weg. Dort war früher das Abendgymnasium untergebracht, das nach Sprendlingen ins Haus des lebenslangen Lernens umgezogen ist.

Bauherr ist die Firma VT-Ingenieurbau mit Sitz in Altenstadt. Um den Vertrieb kümmern sich Innenarchitekt Sven-Erik Neitzel und Baugrund Partner, ein Unternehmen der 1stClass-Immobilien. Und die Nachfrage ist gut. 30 Prozent der Häuser sind bereits vor Baubeginn verkauft.

Der Buchenbusch ist offenbar beliebt als Wohngebiet. Starken Fluglärm gibt es dort nur bei Ostwind (diese Wetterlage herrscht etwa ein Viertel des Jahres). Besonders junge Familien interessieren sich für die Häuser. Auch im Rathaus, so berichtet Erster Stadtrat Stefan Schmitt, gehen regelmäßig Anfragen ein. Alle Käufer sind bisher Familien mit Kindern.

„98 Prozent der Interessenten sind Isenburger“, berichtet Neitzel. „Sie haben das Bauschild gesehen oder in der Zeitung darüber gelesen.“ Auch beim Tag der offenen Tür im Rathaus war das Projekt vorgestellt worden.

Investitionen von 12,5 Millionen Euro

Bis Februar/März sollen die alte Turnhalle und die leerstehenden Teile des Schulgebäudes abgerissen sein. Geplant sind dann mehrere Bauabschnitte. Los geht es im Eschenweg. Nach einer Bauzeit von neun bis zehn Monaten sollen dort die ersten Häuser vor Weihnachten bezugsfertig sein. Voraussichtlich bis Mitte 2013 sollen alle neuen Häuser stehen.

Schilder werben für das kleine Neubaugebiet.

Das Investitionsvolumen schätzt Sven-Erik Neitzel alles in allem auf etwa 12,5 Millionen Euro. Die fertigen Häuser werden – je nach Grundstücksgröße – für zwischen 398.000 und 568.000 Euro verkauft. Die Grundstücke sind zwischen 230 und 450 Quadratmeter groß, die Wohnfläche liegt zwischen 143 und 163 Quadratmetern. Was genau wird gebaut? Es handelt sich um eine Massivhaus-Bauweise mit betoniertem Keller, Dachboden, bodentiefen Fenstern und elektrischen Rollläden. In den Zimmern wird Stäbchen-Eichenparkett verlegt, die Wände werden fertig tapeziert. Es gibt ein Bad und ein Gäste-WC. Nach Wunsch lässt sich ein zweites Bad einbauen. Auch der Dachboden bietet die Möglichkeit zum Ausbau.

Weitere Informationen gibt es bei Sven-Erik Neitzel (06182/8959890, zuständig für den Vertrieb der Häuser an der Neuhöfer Straße), oder bei 1stClass-Immobilien (06102/329042, zuständig für den Eschenweg).

Der Buchenbusch wurde in den 50er Jahren als Baugebiet erschlossen, der ursprüngliche Wald großflächig gerodet. Es entstanden so genannten Siedlungshäuser mit anderthalb Geschossen. Die neuen Häuser sollen sich in die bestehende Bebauung einfügen.

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