Neuer Centermanager übernimmt

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Daniel Quaas, neuer Leiter des Isenburg-Zentrums 

Neu-Isenburg - Das Isenburg-Zentrum befindet sich seit gestern unter neuer Leitung. Daniel Quaas hat den Posten des Centermanagers von Gerhard Löwe übernommen. Wie berichtet, verlässt Löwe die Hugenottenstadt Richtung Hamburg. Von Katrin Stassig

Der Neue ist 27 Jahre alt und hat zuletzt das Centermanagement im City-Point Kassel betreut. Seit vier Jahren ist er für die Firma ECE tätig.

Geboren und aufgewachsen ist Quaas in Berlin. Er hat BWL studiert und parallel dazu seine ersten Erfahrungen im Ringcenter gesammelt. Nach Stationen in Leipzig und Hamburg kam er nach Nordhessen. Er war drei Jahre in Kassel und hat dort als Centermanager einen Umbau begleitet.

Rückzug aus familären Gründen

Die Stelle im Isenburg-Zentrum übernimmt er auf unbefristete Zeit. Sein Vorgänger Gerhard Löwe war nur 14 Monate da. Dieser Fall sei eine Ausnahme, in der Regel erfolge ein Wechsel frühestens nach drei oder vier Jahren. Löwe zieht es aus persönlichen Gründen wieder in seine Heimat: „Meine Familie, meine beiden Kinder sind in Hamburg“, erklärt er. „Das ist der Grund, warum ich diesen Standort so schnell wieder verlasse.“ Mit der „Europa-Passage“ übernimmt Löwe dort ein deutlich größeres Einkaufscenter.

In seiner Zeit im IZ hat er die Sanierung und Neueröffnung des Shop-West und die Umgestaltung des Centers begleitet. Und die ist noch nicht ganz abgeschlossen. Alle zehn Jahre werden die Verträge mit den Mietern turnusmäßig neu verhandelt, die Läden modernisiert. „In diesem Jahr sind es noch etwa 30 Geschäfte, die revitalisiert werden“, sagt Daniel Quaas. Bis Ende 2012 soll die Umstrukturierung abgeschlossen sein. Im September steht außerdem ein kleines Jubiläum an. Dann feiert das Isenburg-Zentrum seinen 40. Geburtstag.

Hoher Textilanteil wichtig für den Standort

Quaas ist überzeugt, dass er „ein spannendes Objekt mit toller Zukunft“ übernimmt. Mit der Mischung der Geschäfte an seiner neuen Arbeitsstätte zeigt er sich zufrieden. Der Textilanteil sei sehr hoch (er liegt bei 36 Prozent) – das sei aber auch wichtig für den Standort, um Kunden von außerhalb anzuziehen.

„Wir haben ein Angebot, dass es nicht überall gibt“, ergänzt Gerhard Löwe mit Blick auf Läden wie Zara oder auchTom Tailor, Hunkemöller oder Comma. Nach der Neueröffnung im Herbst ist die Zahl der Kunden im ersten Monat um 36 Prozent gestiegen, auch im November und Dezember waren es etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Inzwischen stellt auch „Loop 5“ in Darmstadt keine große Konkurrenz mehr dar. Im Eröffnungsjahr seien einige Kunden abgewandert, das habe sich aber wieder eingependelt.

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