Neueröffnung und Leerstand

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Zu vermieten: Ein leer stehendes Geschäft in der Bahnhofstraße.

Neu-Isenburg ‐ Fußgängerzone Bahnhofstraße: Die Einkaufsmeile im Herzen der Hugenottenstadt ist Kleinod und Sorgenkind in einem. Von Katrin Stassig

Dort lässt sich gemütlich flanieren, es locken Feinkostgeschäfte, Modelädchen, Bars und Cafés und samstags der Wochenmarkt. Aber immer wieder gibt es leer stehende Ladenräume, können Geschäfte sich nicht halten und es regt sich die Befürchtung, dass die Innenstadt ausstirbt.

Die Stadt und die Interessengemeinschaft (IG) City bemühen sich, dem entgegen zu wirken. Bereits 2007 wurde die Fußgängerzone umgestaltet, um sie attraktiver zu machen. Es finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die Käufer anziehen sollen. Um Leerstand zu vermeiden, will die Stadt nun außerdem eine professionelle Vermarktung für die Bahnhofstraße.

„Wir möchten ECE auch für die Vermarktung der Bahnhofstraße gewinnen“, berichtet Bürgermeister Herbert Hunkel. Die Firma ECE ist bereits für das Isenburg-Zentrum (IZ) zuständig.

Drei verkaufsoffene Sonntage geplant

Überhaupt sind IZ und Bahnhofstraße seit einiger Zeit näher zusammen gerückt. Centermanagerin Andrea Wicht ist inzwischen Mitglied im Vorstand der IG City. Wolfgang Baumann, Vorsitzender der Interessengemeinschaft, spricht von einer guten Zusammenarbeit.

Für dieses Jahr sind unter anderem noch drei gemeinsame verkaufsoffene Sonntage geplant. Der erste findet am 5. September statt, parallel zum Gesundheitstag im IZ. Am 3. Oktober lautet das Thema „Circus Roncalli“. Dann gibt es in der Fußgängerzone Ponyreiten und Stelzenlaufen, der Kinderzirkus Wannabe ist zu Gast. Im IZ ist eine Ausstellung zu sehen. Am 7. November steigt schließlich zum dritten Mal die Thüringer Woche mit 20 Verkaufsständen aus dem Nachbar-Bundesland.

Tee, Kaffee, Liköre und Schweizer Pralinen

Was den Leerstand in der Bahnhofstraße betrifft, da gibt es auch Positives zu berichten: Das ehemalige Schuhhaus Emich in der Bahnhofstraße 15 stand nach dem Tod des Eigentümers lange leer. Mittlerweile befindet es sich im Besitz der Familie Passlack und hat auch neue Mieter bekommen. Die „Isenburger Teestube“ ist auf die andere Straßenseite gezogen, hat in den Räumen des früheren Schuhgeschäfts eine größere Heimat gefunden und ihr Angebot ausgeweitet.

Unter dem Namen „Castrian’s“ gibt es Tee, Kaffee, Liköre und ab 1. September auch wieder frische Schweizer Pralinen. In separaten Räumlichkeiten können die Isenburger Hausfrauen Näh-, Kurz- und Modewaren erstehen.

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