„Open Pool“ im Waldschwimmbad

Freuen und frösteln

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Spaß für Hartgesottene: Kunstvolle Sprünge gab’s beim Arschbombenwettbewerb.

Neu-Isenburg - Umziehen und losplanschen – kostenlos und mit jede Menge Extra-Angeboten: Klang verlockend, doch weil das Wetter nicht so recht mitspielen wollte, blieb der Andrang beim „Open Pool“ im Waldschwimmbad diesmal aus.

Wären die beteiligten Vereine selbst nicht mit vielen Helfern und Mitgliedern vertreten gewesen, es wäre eine ziemlich ruhige Veranstaltung geworden. „Wir können nur die Voraussetzungen für einen tollen Tag in unserem schönen Bad schaffen, das Wetter können wir leider noch nicht beeinflussen“, bedauerte Stadtwerke-Geschäftsführer Eberhard Röder das Wetter-Pech.

Wer sich trotzdem ins Freibad traute, fand reichlich Ausrüstung für Spaß, beim Angebot stimmte eigentlich alles. So überragte die Schwanzflosse der riesigen Hai-Rutsche gar die Baumkronen und das THW hatte schon die Konstruktion für das „Wildwassersurfen“ aufgebaut. Mit dabei war auch die Isenburger Feuerwehr, die für die Jugend das beliebte Kistenklettern anbot. Auch Isenburgs Wassersportvereine waren allesamt vertreten, vom Tauchclub Neptuns Freunde über den Schwimm-Club bis zur DLRG, die in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiert. Zum Fest zeigte die DLRG Demonstrationen von Rettungsaktionen und steuerte die beliebte „Arschbombenmeisterschaft“ bei.

Sehenswert auch die Demonstration des Aqua Cycling Clubs Hanau. Räder aus rostfreiem Edelstahl standen im Nichtschwimmerbecken, auf denen die Teilnehmer zu Disco-Musik strampelten. Wer Interesse an dem Sport hat, kann zum Training ins Isenburger Hallenbad kommen. „Radfahren im Wasser ist nämlich der neue Aqua-Fitnesstrend“, betont Trainerin Bettina Kleinschmidt.

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Die Demonstration des Taucherteams der DLRG Mainflingen fand leider nur wenig Beachtung, ebenso das Vergnügen beim Aqua-Ball, das nach vereinfachten Regeln des Wasserballs gespielt wird. Maria Sator-Marx, die mit ihrem Mann Günther und den Enkeln das Fest besuchte, brachte es auf den Punkt: „So viel Aufwand für so wenige Besucher, das ist enttäuschend.“

lfp

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